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Altachs Leichtigkeit des Seins

Das erste Meisterschaftsdrittel ist gespielt, und die Überraschungsmannschaft heißt Enjo SCR Altach. In nur zwölf Runden hat sich die Mannschaft von Trainer Michael Streiter zu einem Titelkandidaten gemausert. | Tabelle

Sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Konkurrenten LASK – und ausgerechnet die Linzer gastieren am Freitag im Schlager der Runde im Schnabelholz (Anpfiff ist um 19 Uhr). Die Konkurrenz rätselt und verteilt Komplimente, wie etwa Emir Music. “So ist hier noch keine Mannschaft aufgetreten”, sagte der Kufstein-Trainer nach der 0:2-Heimniederlage.  Die verbalen Streicheleinheiten der Konkurrenz hinterlassen bei Altachs Streiter keine Spuren. Der Coach verlässt sich lieber auf seine Arbeit und erlaubt einen Blick in seine Trickkiste. “Wir haben unsere medizinische Abteilung umgekrempelt, dann ist da die Harmonie im Trainerstab hinab bis zum Platzwart, und ganz vorn steht die Mannschaft”, gibt Streiter ein wenig seines Erfolgsgeheimnisses preis.

Den Augenblick genießen und keinen Druck aufkommen lassen – so reagieren die Spieler auf die gesteigerten Erwartungen. Spürbar wird für sie die neue Rolle nur im veränderten Verhalten der Gegner. „Jetzt kommen die Großen und stellen sich hinten hinein. Im Vorjahr haben sie noch versucht, selbst das Spiel zu machen”, bringt es Verteidiger Bernhard Muhr auf den Punkt. Für Streiter ist klar, dass sich die Mannschaft diesen Respekt erarbeitet und verdient hat. Deshalb fordert er sie, zugleich verteilt er auch Lob: “Ein Schnellrieder, zehn Jahre jünger, wäre für mich ein Kandidat fürs Nationalteam.”

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