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Altach verpasst Meistertitel um einen Punkt

©Stiplovsek
Die Admira hat nach fünf Jahren in der Erste Liga die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Am Dienstag reichte den Niederösterreichern bei der Vienna ein 0:0, um ihren über die gesamte Saison so hartnäckigen Konkurrenten Altach um nur einen Punkt hinter sich zu lassen.
Große Enttäuschung in Altach
Austria Lustenau bejubelt Sieg

Der SCR Altach muss weiter auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga warten. Die Vorarlberger schlugen Verfolger SKN St. Pölten in der 36. und letzten Runde der Erste Liga zwar deutlich 3:0 (0:0), lagen am Saisonende aber trotzdem einen Punkt hinter Aufsteiger Admira. Nur ein schwacher Trost für Altach war, dass die Mannschaft um Trainer Adi Hütter mit 74 Zählern einen neuen Punkterekord für einen Vizemeister aufstellte.

Die auf einen hohen Sieg angewiesenen Altacher präsentierten sich vor 4.051 Zuschauern zwangsbedingt als aktivere Elf. Die am Ende fünftplatzierten Niederösterreicher hielten die Partie aber in der ersten Spielhälfte offen, auch weil die Heimischen ihre Chancen zunächst ausließen. Daniel Schütz (32.) scheiterte an SKN-Torhüter Christoph Riegler, Harald Unverdorben (44.) setzte den Ball in einer Aktion gleich zweimal an die Stange.

Erst nach dem Seitenwechsel münzte Altach seine Feldüberlegenheit in Tore um. Orhan Ademi (49.) erzielte nach einem Tomi-Freistoß per Kopf seinen 17. Saisontreffer. Unverdorben ließ nur drei Minuten später die Chance auf den Doppelschlag aus, ehe Tomi (63.) per Volley nachlegte. Der Spanier hatte mit einem Lattenschuss (76.) auch Pech.

Altach erspielte sich noch zahlreiche Chancen, das 3:0 gelang in der Nachspielzeit dem eingewechselten Yeray (93.). Durch die Nullnummer der Admira bei der Vienna war der klare Erfolg aber ohne Wert.Austria Lustenau geht mit einem Erfolgserlebnis ins anstehende Cup-Finale.

Austria Lustenau mit gelungener Cup-Generalprobe

Die Lustenauer  setzten sich nach fünf sieglosen Runden in der Erste Liga zum Saisonabschluss im Stadt-Derby mit dem FC Lustenau 1:0 (0:0) durch. Die Austria beendete die Saison damit auf dem dritten Platz, der FC lag nach 36 Runden auf Rang sieben.

Der im Finish nach Schiedsrichterkritik mit Gelb-Rot ausgeschlossene Sascha Boller erzielte in der 61. Minute nach einem schönen Solo den entscheidenden Treffer. Die “Gäste” hatten die Austria, die im Cup-Endspiel am kommenden Sonntag im Happel-Stadion auf die SV Ried trifft, zuvor lange Zeit Paroli geboten. Nach einer Roten Karte gegen Harun Erbek nach einem Revanchefoul an Soares (44.) war der Elan des FC aber zu Ende.

Die Lustenauer Austria schonte im letzten Heimspiel des scheidenden Trainers Edi Stöhr sichtlich die Kräfte für das wohl wichtigste Spiel des Jahres in Wien. Der Tabellendritte wirkte nicht immer mit dem letzten Einsatz spielend. Bei einem von Kampel auf der Linie abgewehrten Ball (31.) hatte die Austria auch Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Mit Erbeks Ausschluss kippte die Partei vor 5.300 Zuschauern im Reichshofstadion aber zugunsten der Heimischen.

(APA/VOL)

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