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Alpwirtschaft hat Zukunft

Die Perspektiven der Vorarlberger Alpwirtschaft sind positiv, betonte Agrarlandesrat Schwärzler anlässlich des Alpwirtschaftstages im Bäuerlichen Bildungszentrum Hohenems.

“Das ‘Dachgeschoss’ unserer Landwirtschaft ist in guten Händen”, sagte Schwärzler. Der Dank dafür gebühre zum einen den rund 1.000 Älplerinnen und Älplern für ihre unverzichtbare Arbeit in und mit der Natur, für die verantwortungsbewußte Betreuung des Viehs und die Produktion regionaltypischer Milchprodukte wie den EU-ursprungsgeschützten Vorarlberger Alpkäse und den Walser Stolz. Zum zweiten trage die Investitionsbereitschaft der Bergbauern und Alpbesitzer zur hohen Produktqualität und nachhaltigen Bewirtschaftung der Alpflächen bei. Schwärzler lobte die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bauern bzw. Älplern, Vermarktern, Handel, Tourismus und Konsumenten: “Diese Kooperation ist unverzichtbar für die regionale Vermarktung bäuerlicher Qualitätsprodukte.”

Auch für den Alpwirtschaftsverein hat die Alpwirtschaft im Ländle Zukunft, weil es eine funktionierende Landbewirtschaftung mit Viehhaltung gibt, die auf die Alpung angewiesen ist, weil die Bevölkerung die Leistungen der Älplerinnen und Älpler anerkennt und weil die öffentliche Hand für eine faire Leistungsabgeltung eintritt.

Knapp 40.000 Tiere haben den Sommer 2003 auf den rund 560 Vorarlberger Alpen verbracht. Beim Alpwirtschaftstag wurden 32 Älplerinnen und Älper für ihre 25 bis 50-jährige verdienstvolle Tätigkeit um die Vorarlberger Alpwirtschaft ausgezeichnet. Weiters wurden drei Firmen (Fetz Holzbau GmbH, Egg; Schluge Kühltransporte, Dornbirn; Tann-Fleischwarenbetrieb, Dornbirn) dafür gewürdigt, dass sie Alppersonal beschäftigen und dieses den Sommer über für diese Tätigkeit freistellen.

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