Allgäuer kritisiert Landesregierung im Umgang mit "Bettlerproblematik"

FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer kann den Schlüssen von Landesrätin Katharina Wiesflecker aus der jüngst vorgestellten Studie zu Bettlern in Vorarlberg nicht zustimmen.
FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer kann den Schlüssen von Landesrätin Katharina Wiesflecker aus der jüngst vorgestellten Studie zu Bettlern in Vorarlberg nicht zustimmen. ©VN/Bernd Hofmeister
Aus Sicht des FPÖ-Klubobmannes Daniel Allgäuer sind die von der Landesregierung im Zusammenhang mit der "Bettlerproblematik" angedachten Maßnahmen kontraproduktiv. „Die schwarz-grüne Landesregierung wirkt ganz offensichtlich mit ihren Überlegungen in der Bettlerfrage den bereits gesetzten Bemühungen der Städte entgegen. Während auf der einen Seite völlig zu Recht Bettelverbote erlassen wurden, ist man von Regierungsseite bemüht, den Aufenthalt in Vorarlberg so angenehm wie möglich zu gestalten“, kritisiert Allgäuer.

„Wenn eine aktuelle Studie zum Ergebnis kommt, dass sich mittlerweile 200 bettelnde Notreisende aus Rumänien im Land aufhalten, so unterstreicht das den Handlungsbedarf. Diese Probleme müssen im eigenen Land gelöst werden, wir sind mit Sicherheit nicht das Armenhaus für osteuropäische EU-Mitgliedsstaaten“, gibt der FPÖ-Klubchef deutlich zu verstehen.

“Vorarlberg nicht attraktiv machen”

„Klar ist, dass in Vorarlberg kein Platz für arbeitsunwillige und organisierte Bettlerclans ist. Daran können und wollen wir uns nicht gewöhnen“, so der FPÖ-Klubchef in Anspielung an die Aussage von Soziallandesrätin Wiesflecker, wonach Vorarlberg sich an Bettler in den Straßen gewöhnen müsse. „Es braucht Maßnahmen, die einer Verfestigung der aktuell herrschenden Situation entgegenwirken, und keine Maßnahmen, die Vorarlberg attraktiv für Bettler machen“, betont der FPÖ-Klubchef abschließend.

(red)

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