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"Alles spricht für höhere Altersgrenze"

Gögele betont, dass im ÖVP-Landtagsklub absoluter Konsens darüber herrscht, dass eine Hinaufsetzung der Altersgrenze für den Konsum von gebranntem Alkohol durchaus Sinn macht.

„Eine dementsprechende Gesetzesänderung kann aber nicht in einer Hauruck-Aktion bestehen, sondern muss vorbereitet sein!“ Allein die Tatsache, so Gögele, dass in allen Nachbarländern hochprozentiger Alkohol erst ab 18 Jahren verkauft und konsumiert werden darf, spreche für eine gleichlautende Regelung in Vorarlberg.

Der ÖVP-Klubobmann betont, dass die ÖVP in einem entsprechenden Landtagsantrag vom 29. März genau diese Position vertritt. Dort steht unter anderem, dass die generelle Altergrenze von 16 Jahren für den Konsum von Alkohol „gerade vor dem Hintergrund der jüngst bekannt gewordenen Ereignisse überprüft und evaluiert werden soll!“ Im Antragstext wird gefordert, mit dem Kinder- und Jugendanwalt, dem Landesjugendbeirat und weiteren Experten Gespräche aufzunehmen und zu prüfen, ob Änderungen auf gesetzlicher Ebene nötig sind, um Kinder und Jugendliche vor den negativen Auswirkungen des Alkoholkonsums besser zu schützen.

Gögele: „Wenn alle diese Gespräche und Beratungen, die sehr schnell geführt werden können, zum Ergebnis kommen, dass eine Altersgrenze 18 für gebrannten Alkohol sinnvoll und wirksam ist, wird die ÖVP die Gesetzesänderung so schnell wie möglich in die Wege leiten!“ Die jüngsten Aussagen von Primar Haller deuten jedenfalls darauf hin, dass es in diese Richtung gehen wird.

Der ÖVP-Klubobmann betont, dass die Interpretationen von FPÖ und SPÖ über die gestrigen Beratungen im ÖVP-Klub nicht einmal das Prädikat „Kaffeesudleserei“ verdienen. Insbesondere der Vorwurf, dass die Interessen der Wirtschaft einer Gesetzesänderung entgegenstehen, ist lächerlich. „Alle Wirtschaftsvertreter im ÖVP-Klub tragen diese Linie voll mit. Im Gegenteil: Die Wirtschaft ist ein unverzichtbarer Partner im Kampf gegen den exzessiven Alkoholkonsum von Jugendlichen. Ohne deren positive und konstruktive Mitarbeit wird das Problem – egal welche gesetzliche Regelung gilt – nicht befriedigend gelöst werden können. Es wäre durchaus angebracht, wenn FPÖ und SPÖ hier ihre Feindbilder zur Seite legten!“

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