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Alles Schaf auf "Nussis Farm"

Lustenau - Schaf zum Schauen, Schaf zum Liebkosen, Schaf zum Bewerten, Schaf zum Essen. Alles gab es in Verbindung mit den vierbeinigen Nutztieren gestern auf „Nussis Farm“ in Lustenau an der Peripherie des Rieds.

Bei Postkartenwetter zog es viele Familien auf den Bauernhof. Dort konnten sie beim Schafwolle-Spinnen genauso zuschauen wie beim Schafscheren oder beim professionellen Begutachten und Bewerten der Tiere.

Schafe kämmen

150 Schafe von zwölf Rassen wurden den Schaulustigen präsentiert, organisiert war das Fest vom Schafzuchtverein Rheindelta/Leiblachtal. Vor allem die Kinder hatten mit den friedlichen Tieren ihre helle Freude. So konnte es der dreijährige Valentin nicht lassen, ein paar Montafoner Steinschafe mit einem extra mitgebrachten Kamm zu kämmen. Die Tiere ließen es mit Wohlgefallen über sich ergehen. „I hon ko Angscht vor de Schof. I hon scho im Zoo mit eana gspielt“, freute sich Valentin inmitten der Vierbeiner. Die gleich alte Nicole posierte strahlend mit einem jungen Lämmchen. „I mag jo alle Schof. Aber die klina ganz bsondrig“, verriet das Mädchen.

Begehrtes Fleisch

Für Bauernhofbesitzer Heinz Waldhart, Obmann des Vorarlberger Schafzüchterverbandes, Christian Kohler, Organisator der Veranstaltung, war der Tag eine Bestätigung dafür, „dass Schafe und Schafzucht auch bei uns wieder an Bedeutung gewonnen haben“. Laut Auskunft von Waldhart hat Lammfleisch als Konsumgut bei den Vorarlbergern kräftig aufgeholt. „Wir liefern derzeit wieder das Fleisch von bis zu 4000 Lämmer an den Handel“. Und seine Tochter Carmen Nussbaumer veranstaltet laufend Kurse über die Verwertung von Schafwolle.

16 Rassen

Die am stärksten gezüchtete Schafrasse im Land ist das Tiroler Bergschaf gefolgt vom Montafoner Bergschaf. Insgesamt werden in Vorarlberg derzeit 16 Rassen gezüchtet.

Was Schafe für Jugendliche besonders attraktiv macht, versucht Christian Kohler zu erklären. „Ich hatte mein erstes Schaf mit zwölf. Das konnte ich zu Hause halten. Die Tiere sind anhänglich und in der Pflege flexibler als Kühe. Denn die musst du stets zu bestimmten Zeiten melken.“

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