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Alle schwärmen von Paszek

Österreichs Fed-Cup-Damen sind auch im Jahr zwei nach Barbara Schett erstklassig. Auch wenn der Gegner Schweiz nicht in Bestbesetzung antrat: Den 4:1-Auswärtssieg hätte man den ÖTV-Damen nicht zugetraut. | Fed-Cup-Bericht

Yvonne Meusburger, die 14-jährige Tamira Paszek und die Doppel-Zwillinge Daniela und Sandra Klemenschits ernteten großes Lob. Der Klassenerhalt in der Weltgruppe I der besten acht Nationen ist für ein Land ohne Top-100-Spielerin schon bemerkenswert. “Ich finde, es ist eine Sensation, dass wir das erreicht haben. Und Tamira Paszek wird bald ein Grund dafür sein, dass sich die Medien wieder reißen werden, über den Fed Cup zu berichten”, freute sich ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl. Nicht nur er ist der Meinung, dass die 14-jährige Dornbirnerin, die mit zwei glatten Siegen maßgeblich Anteil am Erfolg hatte, ein echter “Rohdiamant” ist.

Die “Sportinformation Zürich” (SIZ) schrieb u.a.: “Die 14-Jährige führte an diesem Wochenende ihr Alter teilweise ad absurdum. Paszek gab in zwei Partien nur elf Games ab . . . Gut möglich, dass die Zuschauer in Lausanne-Ouchy einen neuen Star erlebten.” Selbst Teuschl ist da nicht übervorsichtig: “Ich bin überzeugt davon, wenn sie sich so weiterentwickelt und sich nicht verletzt.” Und hinter Paszek gibt es noch mehrere talentierte Mädchen, die in ihrem Sog nachrücken könnten.

Schett war überrascht
Österreichs Tennis, vor allem jenes der Damen, hat einen neuen Star auch dringend nötig. Nach dem Abgang von Barbara Schett und der Langzeitverletzten Barbara Schwartz sah es nicht sehr gut aus. Umso erfreulicher, dass Paszek die großen Erwartungen in sie bisher erfüllt. “Bei der Auslosung hätte ich mir das auch nicht gedacht. Aber wie ich die Besetzung der Schweizerinnen gesehen habe, habe ich uns schon einen Sieg zugetraut”, meinte Barbara Schett.

Die frühere Weltranglisten-Siebente, die sich in Wimbledon für BBC erfolgreich in der Radiomoderation versuchte, sprach von einer tollen Leistung ihrer Nachfolgerinnen. “Ich habe Tamira in Wimbledon zugeschaut. Sie hat total gut gespielt und sie ist sehr reif für ihr Alter. Aber mit 14 kann noch viel passieren”, warnt Schett davor, die Junioren-Wimbledon-Finalistin zu sehr in den Himmel zu loben. “Sie könnte schon unter den Top 200 stehen, für mich hat sie jetzt schon Top-100-Potenzial”, ist Alfred Tesar, Kapitän der Tennisdamen dennoch überzeugt.

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