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"Alkolocks" auch in Schulbussen

Die sogenannten "Alkolocks" verhindern das Zünden des Motors, wenn der Lenker alkoholisiert ist. Von September 2011 bis Februar 2012 wurden die Geräte im Rahmen eines Pilotprojekts des Verkehrsministeriums in Kooperation mit dem Fachverband für Güterbeförderung in 31 Lkw eingebaut und getestet. Die Ergebnisse seien "sehr vielversprechend", bilanzierte Verkehrsministerin Bures am Montag.


Künftig sollen auch Schulbusse mit einem solchen Gerät ausgestattet werden. Frächter, die künftig freiwillig ein Alkolock-Gerät einbauen lassen, erhalten eine Bundesförderung, kündigte die Ministerin an. Die ersten 100 Alkolocks werden zur Hälfte aus dem Verkehrssicherheitsfonds finanziert, so Bures. Das “Alkohol Interlock System” sei nämlich ein wichtiges Instrument beim “Kampf gegen Alkohol am Steuer”, und auch wenn man Missbrauch nie ganz ausschließen könne, “sollte man alle technischen Möglichkeiten nutzen, um Sicherheit auf den Straßen zu haben”.

Es sei auch wichtig, einen Schwerpunkt bei den Transporten zu setzen, die “eine besondere Verantwortung” haben, sagte Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Ob eine solche Einrichtung vorhanden ist, solle zum Beispiel bei der Vergabe von Schülertransporten ein Kriterium sein, sagte auch Bures. Sie werde in diesem Punkt auf den Städte- und Gemeindebund zugehen.

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