Alkolenker macht Mann zum Krüppel

Ob der Unfallhergang geklärt werden kann, ist fraglich. Der Rechtsvertreter des schwer verletzten 27-jährigen Mannes konnte bislang mit seinem Mandanten nicht über den Vorfall sprechen.

Zu schwer sind die Folgen, zu sehr konzentrieren sich derzeit alle Bemühungen auf die Genesung des Opfers.

Da dem Gericht somit nur die Aussage des Alkolenkers vorliegt, hofft man nun auf das Kfz-technische und gerichtsmedizinische Gutachten. In der Vergangenheit erwies sich der 24-jährige Alkolenker jedenfalls als schlechter Autofahrer. Bereits zweimal stand der Montafoner wegen eines Verkehrsunfalles mit Personenschaden vor Gericht. Dass er bei dem Unfall im Jänner auf der L 188 in St. Gallenkirch ordentlich „getankt“ hatte, ist erwiesen. Der Alkoholtest ergab 1,5 Promille. Der Führerschein ist in jedem Fall für fünf Monate weg. „Der Fußgänger ist mir regelrecht vors Auto getorkelt“, verantwortet sich der Angeklagte.

Nicht ganz nüchtern

Dass das Opfer nicht ganz nüchtern war, steht aber auch fest. Nachdem der Sanktgallenkirchner vom Pkw erfasst und über die Motorhaube geschleudert worden war, blieb er schwerst verletzt im Schnee liegen. Schädel-Hirn-Trauma, Verletzung des Augapfels, der Lunge, Unterschenkelfraktur – voraussichtlich lebenslängliche schwere Dauerschäden. Derzeit bemüht man sich in einer Reha-Klinik um den Mann. Der Prozess wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde vertagt.

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