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Alkoholkauf von Jugendlichen wird erschwert

13-Jährige mit einem Vollrausch sind keine Seltenheit mehr - das besagt die jüngste Drogenstudie. Es gibt aber auch gute Nachrichten. So zeigt etwa die Präventionskampagne "Spaß mit Maß" erste Erfolge.

Laut Suchtpräventionsstelle Supro wird es für unter 16-Jährige immer schwieriger, an Alkohol zu kommen, berichtet der ORF. Bei Testkäufen in Gasthäusern und Lebensmittelläden müssen die Jugendlichen immer öfter mit leeren Händen abziehen. Rund 30 Kinder- und Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren waren in den letzten eineinhalb Jahren unterwegs, um sich in Lebensmittelläden, Gasthäusern, Vereinen und bei Events Alkohol zu besorgen. Sie würden darauf geschult hartnäckig zu sein, sagt Martin Hefel von Supro.

Gleichzeitig schult Supro auch die Mitarbeiter – wie beispielsweise in Lebensmittelketten. Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Die jungen Testkäufer haben nur noch in knapp der Hälfte der Fälle Erfolg. Jeder Fall werde aufgezeichnet und mit dem Verkaufspersonal besprochen, so Hefel. Noch werden schwarze Schafe nicht bekannt gegeben, aber das soll sich gegebenenfalls ändern. Das Bewusstsein müsse weiter gebildet werden, denn viele Verkäufer würden einfach nicht daran denken. Später sollen dann Strafen und Kontrollen über die Bezirkshauptmannschaft erfolgen, sagt Martin Hefel von der Suchtpräventionsstelle Supro.

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