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Aliyev-Witwe klagt Malta wegen Vermögen

Rakhat Aliyev verstarb 2015 in einem österreichischen Gefängnis
Rakhat Aliyev verstarb 2015 in einem österreichischen Gefängnis ©HBF
Die zweite Ehefrau des 2015 in Wien verstorbenen kasachischen Ex-Botschafter Rakhat Aliyev, Elnara S., hat Malta vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) geklagt. Mit dem von Kasachstan angeordneten Einfrieren ihres Vermögens seit 2014 verletze die maltesische Regierung ihre Menschenrechte, beschwerte sich die österreichische Staatsbürgerin laut "Malta Today" und der "Kronen Zeitung" (Montag). Die Anordnung basiere auf einem politisch motivierten Verfahren.

Nachdem Rakhat Aliyev, ehemaliger Botschafter in Wien (2002-2005 sowie 2007) beim autokratischen Präsidenten Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, in Ungnade gefallen war, suchte er 2007 vorübergehend in Österreich Zuflucht. Seine Millionen, die er im Medien- und Zuckergeschäft verdiente, nahm er den Panama-Papers zufolge mit Hilfe karibischer Briefkastenfirmen nach Österreich und später auch nach Malta mit. Kasachstan warf Aliyev neben Mord und Steuerhinterziehung auch Geldwäsche vor. Aliyev, der in Ungnade gefallene Ex-Schwiegersohn des früheren kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew, beging im Februar 2015 in der Justizanstalt Josefstadt Selbstmord.

(APA)

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