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Impressionen vom öffentlichen Forum zur "Verkehrslösung Alberschwende"

Im Rahmen des Workshops sammelten die BürgerInnen ihre Vorstellungen für eine Verkehrslösung
Im Rahmen des Workshops sammelten die BürgerInnen ihre Vorstellungen für eine Verkehrslösung ©blusky, Ingrid Delacher
Zu viel Verkehr: BürgerInnen werden aktivExperten und BürgerInnen gehen das Thema Verkehrsbelastung gemeinsam an
Forum Alberschwende

Zu viel Verkehr: BürgerInnen werden aktiv

 

 

Alberschwende (blu) „Der Achraintunnel und der Bevölkerungszuwachs im Bregenzerwald haben in den letzten Jahren mehr Verkehr in die Gemeinde gebracht“, erklärte Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann am Mittwoch Abend 3.2.2016 bei der ersten Bürgerversammlung zur „Verkehrslösung Alberschwende“. Vor mehr als 20 Jahren gab es in der Gemeinde Alberschwende einen Planungsprozess mit großer Bürgerbeteiligung zur Ortsentwicklung mit Schwerpunkt Verkehr. Aber der Prozess wurde vor 20 Jahren nicht abgeschlossen und die wichtigsten Ergebnisse in Bezug auf die Entlastung vom Durchgangsverkehr nie umgesetzt. In den vergangenen zwanzig Jahren sind einige Vorschläge von damals realisiert worden, zum Beispiel die Schutzwege im Dorfzentrum und der Radweg nach Dreßeln. Schwarzmann: „In der Zwischenzeit steht die Verkehrsbelastung an der L 200 wieder an der Tagesordnung und die Bevölkerung erwartet konkrete Lösungen“. Deshalb habe daher ein neuer Planungsprozess im Herbst 2015 gestartet.

 

 

 

Verkehrskonzept für den gesamten Bregenzerwald

 

Der Planungsprozess zur Verkehrslösung Alberschwende baue auf dem Verkehrskonzept aus dem Jahr 2010 für den gesamten Bregenzerwald und auf dem Ortsentwicklungsprozess der Gemeinde Alberschwende, der 2014 startete. Alberschwende beabsichtige das Dorfzentrum zu stärken und baulich weiterzuentwickeln, was das Thema Verkehr und Mobilität wieder in den Mittelpunkt rücke, erklärte Angelika Schwarzmann. Beim öffentlichen Forum nutzten die Alberschwender die Gelegenheit ihre Vorstellungen in Bezug auf Verkehr und Mobilität einzubringen. In einem einjährigen Prozess sollen fünf interessierte Bürger gemeinsam mit dem Planungsteam bestehend aus dem Ziviltechnikerbüros Rosinak & Partner aus Wien und Planoptimo Köll aus Tirol und Vertretern der Gemeindevertretung an einer Verkehrslösung arbeiten. Ein Teil des Planungsauftrages sei die Erarbeitung von Umfahrungsvarianten einschließlich einer Analyse und Beurteilung der Wirkungen auf die Gemeinde. Es solle aber nicht nur die Straßeninfrastruktur berücksichtigt werden, sondern auch Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr, den öffentlichen Verkehr, Parkplätze und die Verkehrssicherheit erarbeitet werden. Das Ergebnis dieses Planungsprozesses werde im Frühherbst vorliegen, erklärte Jörg Zimmermann, Projektleiter bei der Vorarlberger Landesregierung und Mitglied der Planungsgruppe „Verkehrslösung Alberschwende“. Zimmermann sei zuversichtlich, dass innerhalb dieses Zeitrahmens konkrete Ergebnisse vorliegen werden. „Für uns ist wichtig, dass alle räumlichen und verkehrlichen Aspekte inklusive die Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Luft, Boden, Pflanzen und Tiere berücksichtigt werden.“ Er wisse, dass ohne Diskussion und Rücksicht auf die Bevölkerung eine Lösung nicht umsetzbar sei.

 

 

 

Ideenworkshop

 

Zahlreiche Alberschwender folgten am Mittwoch Abend der Einladung der Gemeinde Alberschwende und des Landes Vorarlberg zu dieser ersten Bürgerversammlung zur „Verkehrslösung Alberschwende“. Nach einer informativen Einführung sammelten die Bürger im Rahmen eines Workshops ihre Vorstellungen, die sie bereits im Rahmen dieses Abends präsentierten. Einige Alberschwender meldeten sich, nach der Aufforderung Angelika Schwarzmanns, zur freiwilligen Mitarbeit am weiteren Planungsprozess in der Planungsgruppe gemeinsam mit den Experten bis Herbst 2016. Sie werden an einer Verkehrslösung aktiv mitarbeiten.

 

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