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Akzeptanz für eine private MedUni in Vorarlberg auf dem Prüfstand

LR Christian Bernhard lässt derzeit die Akzeptanz einer MedUni prüfen.
LR Christian Bernhard lässt derzeit die Akzeptanz einer MedUni prüfen. ©P. Steurer
Bregenz - Die Pläne für eine private MedUni sind nach wie vor aktuell, bestätigte Gesundheitslandesrat Dr. Christian Bernhard auf VN-Nachfrage. Derzeit wird in persönlichen Gesprächen mit Spitalsärzten sondiert, wie es um die Akzeptanz für eine solche Einrichtung steht. „Wenn die fehlt, tue ich gar nichts", so Bernhard.

Schon seit dem Frühjahr wird im Landhaus eifrig an der Idee einer privaten MedUni gefeilt. Das berichten die Vorarlberger Nachrichten (Freitagsausgabe). Hintergrund ist der Ärztemangel, der nach Aussagen erfahrener Mediziner noch weiter zunehmen wird. Zudem schreckt der schwierige Eingangstest für das Medizinstudium viele interessierte junge Leute ab. Mit einer eigenen Ausbildungsstätte im Land, so die Überlegung, könnte zumindest jenes Potenzial an ärztlichem Nachwuchs gesichert werden, das es braucht, um Pensionierungen und Abgänge auszugleichen. Christian Bernhard will aber „nur bei einer positiven Stimmung der Idee nähertreten”. Ein Wahlzuckerl werde die MedUni sicher nicht.

Analyse im Herbst

In diesen Wochen sind Mitarbeiter der Finanzabteilung des Landes damit beschäftigt, Spitalsärzte nach ihrer Einschätzung zu befragen. Vor allem die mittlere Führungsebene, also Oberärzte und leitende Oberärzte, sollen ihre Meinung abgeben. Zum Teil sind die Gespräche bereits erledigt, zum Teil müssen sie noch geführt werden. Bis September hofft Christian Bernhard alles auf dem Tisch zu haben. Dann folgt die Analyse des Gesagten.

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