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AKW Mühleberg-Betreiber BKW erhöht im ersten Halbjahr 2012 den Gewinn

BKW verzeichnet höheren Gewinn: Sie betreibt auch das AKW Mühleberg.
BKW verzeichnet höheren Gewinn: Sie betreibt auch das AKW Mühleberg. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Bern. - Der Energiekonzern BKW ist nach tiefroten Zahlen im Geschäftsjahr 2011 zurück in der Gewinnzone. Dank tieferen Kosten und einem besseren Finanzergebnis liegt der Reingewinn für das erste Halbjahr 2012 um rund ein Viertel höher bei rund 76,38 Millionen Euro.

Die BKW ist unter anderen der Betreiber des AKW Mühleberg. Jetzt veröfftentlichte BKW die Zahlen für das erste Halbjahr 2012. Das BKW-Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (EBITDA) liegt um 15,6 Prozent höher bei 210,5 Millionen Euro. Das teilte die BKW am Donnerstag mit. Die höheren Gewinne resultieren aus einem harten Sparprogramm, dem insgesamt auch 225 Arbeitsplätze zum Opfer gefallen sind. Zudem ist das Finanzergebnis um mehr als 22,2 Millionen Euro besser ausgefallen. Im Bereich Gesamtumsatz legte BKW im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 um 1,6 Prozent auf 1,1284 Milliarden Euro zu.

AKW Mühleberg produziert mehr Energie als 2011

Insgesamt weist BKW einen Elektrizitätsabsatz von 9748 GWh aus. Das sind neun Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2011. Die gesamte Stromerzeugung verminderte sich um 96 GWh auf 5465 GWh. Die Abnahme sei eine Folge der tieferen Erzeugung des Gaskombikraftwerks in Livorno Ferraris (Piemont). Hingegen konnte die Produktion aus Wasserkraft gesteigert werden. Auch die Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien wurden erhöht. In der Schweiz betrug die Steigerung 13 GWh und ist vor allem der höheren Produktion des Windparks Mont-Crosin zu verdanken. Die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken blieb mit 3217 GWh in etwa auf Vorjahresniveau. Das Atomkraftwerk Mühleberg trug 1630 GWh bei – 9 GWh mehr als im Vorjahreszeitraum.

Franken belastet Gesamtergebnis

Für das nächste Halbjahr rechnet der Energiekonzern BWK mit einem unverändert schwierigen Marktumfeld. Auch die regulatorischen Vorgaben und der weiterhin starke Schweizer Franken würden das operative Ergebnis des gesamten Geschäftsjahres belasten. Dennoch seien keine generellen Anpassungen bei den Strompreisen geplant. Die Finanzierung der Investitionen im Produktions- und Netzbereich werde aber einen Anstieg der Preise später notwendig machen. Längerfristig richtet sich das Unternehmen mit der Strategie “BKW 2030” auf die Zeit nach dem Atomkraftwerk Mühleberg aus. Kern der Strategie bleibe die zuverlässige, wirtschaftliche und umweltschonende Stromversorgung.

(Quelle: SDA, VOL.AT)

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