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Aktion und Zeremonie

Signierstunde der VN und KUB-Aktion mit dem Künster Ei Arakawa.
Signierstunde der VN und KUB-Aktion mit dem Künster Ei Arakawa. ©Harald Pfarrmaier
Ei Arakawa Signierstunde

Signierstunde des japanischen Künstlers Ei Akawara wurde zum Happening

Bregenz. Weit über 1.000 Kunstfans waren bei den 12 Signierstunden der Aktion “Kunst erleben und sammeln”, die von VN und KUB die letzten 12 Monate gemeinsam durchgeführt wurden. Fulminanter Abschluss bildete am Samstag, 18. Juni die Signierstunde des Japaners Ei Arakawa. Er machte daraus eine Performance mit dem Publikum, ein echtes Kunsthappening.

Ei Arakawa, geboren 1977 in Fukushima, lebt in New York. Bekannt wurde er vor allem durch seine Performancearbeiten. Sie entstehen meist in Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlerinnen und Künstlern. Arakawa choreographiert dabei mit Baumaterialien, Videofilmen, Bannern und Postern. Er schafft Situationen, in denen sich die Grenzen zwischen Akteur und Publikum auflösen. Besucher sind nicht Mitwirkende in dem Sinn. Bei Arakawa ist es eher ein wandelbares Zusammentreffen zwischen Objekten, zeitlichen Momenten und Besuchern, die sich den gleichen Raum teilen und dadurch ein Werk aufbauen.

Der Künstler baut mit seinen Mitarbeitern und dem Publikum Räume durch Handlung und durch minimale Konstruktionen, die sich während der Performances unvorhersehbar entfalten. Die Einbeziehung von Tönen, Wörtern und Bewegungen gehören dabei ebenso zu seiner Arbeit. So entsteht kurz ein Raum, der durch Auflösung der Gruppe oder dem Hinwegeilen des Künstlers dann auch schon wieder entschwindet. Arakawa macht sich so auch selbst zur mobilen Skulptur.

So auch bei seiner Signierstunde im KUB. Die Besucher mussten sich ihren angestammten Platz in der Schlange merken. Dann wurde das Ganze aufgelöst, umsich kurz darauf wieder in einem anderen Raum aber derselben menschlichen Anordnung zu finden. Glasbehälter wurden mit Gelatine gefüllt, die wiederum vom Publikum dem Künstler für seine Performance nachgetragen wurden. Die Behälter dienten letztlich als Mustergeber für exakt ihrem Bodenquadrat nachgezogene Linien auf der VN-Kunstseite. Alles wurde gefilmt, fotografisch festgehalten und findet so Eingang in eine eigene Performance. Bald werden sich die Vorarlberger Kunstsammler als Haupt- und Nebenakteure in der nächsten Arakawa-Arbeit wieder finden.

Vom KUB führt Arakawas Weg direkt ins Museum of Modern Art (MoMA) in New York, wo er eine Performance realisieren wird. Zu seinen letzten Projekten gehören Einzelausstellungen im New Museum, New York, dem Contemporary Art Museum St. Louis sowie Beiträge zur Yokohama Triennale 2008 und zur Performa 07 in New York. Zudem präsentierte er zahlreiche Projekte mit der Gruppe “Grand Openings” und im November 2009 war er mit einer Ausstellung in der Kunsthalle Zürich vertreten.
HAPF

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