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aks zeichnet Altlandeshauptmann Keßler mit dem ersten Leopold-Bischof-Ring aus

Ring und Urkunde überreichten Landtagspräsidentin Bernadette Mennel und aks-Präsident Thomas Bischof.
Ring und Urkunde überreichten Landtagspräsidentin Bernadette Mennel und aks-Präsident Thomas Bischof. ©Dietmar Mathis
Bregenz, 25. Mai 2012 – Der aks – Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin hat am Donnerstagabend Altlandeshauptmann Herbert Keßler mit dem ersten Leopold-Bischof-Ring ausgezeichet.

Keßler habe die Grundlagen für Vorarlbergs beispielhaftes Gesundheits- und Sozialsystem geschaffen, betonte aks-Präsident Thomas Bischof. Der Leopold-Bischof-Ring wird künftig jährlich an eine ehrenamtlich im Sozialbereich engagierte Person verliehen.

Tausende Menschen sind in Vorarlberg derzeit im Gesundheits- und Sozialbereich ehrenamtlich tätig. „Mit ihrer Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag für die hohe Qualität des Vorarlberger Gesundheits- und Sozialsystems“, betonte aks-Präsident Thomas Bischof, Sohn des aks-Gründers Leopold Bischof, in seiner Ansprache im Palast in Hohenems.

Die Voraussetzungen habe maßgeblich Altlandeshauptmann Herbert Keßler geschaffen, ist Bischof überzeugt: „Keßler hat Herausragendes für die Soziallandschaft in Vorarlberg geleistet. Er hat die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedigungen geschaffen, um für die Menschen tätig sein zu können“, so der aks-Präsident. „Das ist die Basis des vorbildlichen Vorarlberger Gesundheits- und Sozialsystems.“

Zukunftsweisende Schritte
In die Regierungszeit Keßlers fällt der Aufbau wichtiger, ehrenamtlich geführter Organisationen wie des Instituts für Sozialdienste (IfS), der Lebenshilfe, des Vorarlberger Kinderdorfs und des aks. „Mit dem ersten Leopold-Bischof-Ring wird ein Mann geehrt, dessen zukunftsweisende Schritte noch heute vielen Menschen in Not zugutekommen“, bekräftigte auch Landtagspräsidentin Bernadette Mennel bei der Übergabe der Auszeichnung.

Keßler selbst äußerte in seiner Dankesrede bescheiden Zweifel an der Richtigkeit seiner Auszeichnung: „Ich hatte zwei verdiente Mitarbeiter, die gemeinsam mit Leopold Bischof das geschaffen haben, worauf wir heute stolz sind – eine Vorsorgemedizin, die sich in ganz Österreich sehen lassen kann.“ Keßler verwies auf die christliche Soziallehre, die Grundlage für seine politische Arbeit gewesen sei.

Initiator des Mutter-Kind-Passes
Der Leopold-Bischof-Ring wird künftig jährlich an eine Person verliehen, die sich im Gesundheits- und Sozialbereich des Landes besondere Verdienste erworben hat. Mit der Auszeichnung ehrt der aks aber auch seinen Gründer Leopold Bischof. Der Arzt und spätere Vorarlberger Ärztekammerpräsident hatte die Organisation 1964 gemeinsam mit dem damaligen Leiter der Abteilung Soziales und Gesundheit, Hermann Girardi, und weiteren Ärzten gegründet.

Im aks war Leopold Bischof maßgebend an der Einführung wichtiger Vorsorgemaßnahmen in Vorarlberg beteiligt – darunter der Mutter-Kind-Pass und die Gesundenuntersuchung. Beide Initiativen waren beispielgebend und wurden österreichweit übernommen. „Leopold Bischof gilt als einer der Begründer der Sozialmedizin“, betonte Festredner Univ.-Prof. Michael Kunze am Donnerstagabend bei der Preisverleihung. Er sei damit mitverantwortlich, dass die Lebenserwartung in Vorarlberg um zwei Jahre höher liegt als in anderen Teilen Österreichs. Bischof sei für das österreichische Gesundheitswesen ebenso bedeutend, wie der Gründer der Unfallchirurgie, Lorenz Böhler, ist Kunze überzeugt.

Info: www.aks.or.at

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