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AK warnt vor Betrug

AK warnt vor falschen Mahnschreiben.
AK warnt vor falschen Mahnschreiben. ©Symbolbild/Bilderbox
Seit vergangener Woche melden sich vermehrt Betroffene von Betrugsschreiben bei den Konsumentenberatern der AK Vorarlberg. Eine „Inkasso Dienst GmbH“ sowie eine Kanzlei „Georg Wohlfahrt & Partner“ verunsichern die Empfänger.

Mit Zwangsvollstreckung, Pfändung und Eintragung in die Schuldnerverzeichnisse droht die „Inkasso Dienst GmbH“ den Empfängern ihres Mahnschreibens. Sie mahnt von den Betroffenen eine offene Forderung der „Magoo 24 AG“ ein. AK-Konsumentenberaterin Sandra Leichte warnt: „Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Bei dem Brief handelt es sich um einen Betrugsversuch.“ Das bestätigt auch die „Magoo 24 AG“: „Wir haben keine Geschäftsbeziehungen zu dieser Firma, haben keine Forderungen an sie abgetreten und es handelt sich nicht um ein Produkt unseres Hauses.“

Auch das Mahnschreiben der Kanzlei „Georg Wohlfahrt & Partner“ ist nicht echt. Der angebliche Anwalt treibt die Forderung von der Spielgemeinschaft „Gewinnprofi-Lotto“ ein. Die Empfänger des Briefes sollen den offenen Betrag mittels Sepa-Überweisung auf ein bulgarisches Konto einzahlen.

Betrug erkennen

„Hinter beiden Schreiben scheint derselbe Absender zu stecken“, vermutet die Konsumentenberaterin. Tatsächlich haben das Inkassobüro sowie der Anwalt ihren Firmensitz in Essen (Deutschland) sowie eine Postanschrift in Wien. Unter den angegebenen Adressen ist – wie zu erwarten – weder die „Inkasso Dienst GmbH“ noch die Kanzlei „Georg Wohlfahrt & Partner“ zu finden.

Trotz der Raffinesse der Betrüger lassen sich die Schreiben recht einfach als Fälschung erkennen: Telefonnummer und E-Mail Adresse des Absenders fehlen, der Empfänger wird in der Anrede nur indirekt angesprochen („geehrte/r“) und die Unterschrift des Anwalts fehlt. Außerdem besteht das Aktenzeichen – das die Betroffenen bei der Überweisung unbedingt angeben sollen – aus der Telefonnummer des Empfängers.

Sandra Leichte empfiehlt den Betroffenen: „Ignorieren Sie das Schreiben und bezahlen Sie auf keinen Fall.“

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