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AK-Vizepräsidentin Auer kritisiert Bartenstein

Feldkirch - Strikt abgelehnt wird von AK-Vizepräsidentin Manuela Auer der Vorschlag von Wirtschaftsminister Bartenstein, den Arbeitsmarkt ab Mai 2009 für Fachkräfte aus den Oststaaten vollständig zu öffnen.
AK-Direktor Keckeis dazu

„Die Übergangsfristen für ArbeitnehmerInnen aus den neuen EU-Staaten sind eingeführt worden, um den heimischen Arbeitsmarkt zu stabilisieren und zu sichern. Eine frühzeitige Öffnung kommt für uns deshalb nicht in Frage“, so Auer.

Das Argument Bartensteins, wonach eine rasche Öffnung aufgrund des Facharbeitermangels unumgänglich ist, lässt Auer nicht gelten.
„Was wir brauchen sind keine Kurzschlüsse des Wirtschaftsministers, sondern langfristige Investitionen in den Arbeitsmarkt“, betont die AK-Vizepräsidentin. Bartenstein müsse erkennen, dass ein Facharbeitermangel dauerhaft nur durch die nachhaltige Förderung der einheimischen Arbeitskräfte verhindert werden könne.

Wie erfolgreich politische Initiativen zum Abbau des Facharbeitermangels sein könnten, zeige der Blum Bonus. „Durch ihn konnte die Attraktivität der heimischen Facharbeiterausbildung nachhaltig gestärkt werden und jungen Menschen eine neue Perspektive gegeben werden“, sagt Auer. Ähnlichen politischen Handlungswillen brauche es nun auch für andere Alters- und Berufsgruppen.

So sei es neben einer weiteren Qualifizierungsoffensive für Jugendliche besonders wichtig, der gesundheitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit bei älteren Beschäftigten vorzubeugen. Dies sei auch im Interesse der Wirtschaft, da die Unternehmen dadurch länger von dem Erfahrungswissen der älteren Facharbeiter in den Betrieben profitieren würden, so Auer.

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