AK-Vize kritisiert Schwerarbeiterregelung

Scharfe Kritik übt die Vorarlberger AK-Vizepräsidentin Josefine Winkler (ÖAAB) an der Festlegung jener Berufsgruppen, die unter die neue Schwerarbeiterregelung fallen sollen.

Dabei falle die Krankenpflege unter den Tisch, so Winkler am Mittwoch in einer Aussendung.

„Offenbar wird von Seiten des Sozialministers die in Pflegeberufen exorbitante psychische und vielfach auch physische Belastung vollkommen falsch eingeschätzt“, kritisiert Winkler den ersten Vorentwurf der Festlegungs-Verordnung, laut dem die Arbeit in der Kranken- und Altenpflege als weniger belastend eingestuft werde als die Tätigkeit eines Straßenbahnfahrers. „Tatsächlich ist das Pflegepersonal in der überwiegenden Zahl nicht in der Lage, diesen Leistungsdruck bis zum gesetzlichen Pensionsalter auszuhalten“, stellt Winkler fest. Von Sozialminister Herbert Haupt (F) fordert sie die Orientierung an der bereits bestehenden gesetzlichen Festlegung für jene Arbeitnehmer in der Krankenpflege, die besonderer Schutzmaßnahmen bedürfen.

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