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AK präsentiert Arbeitsgesundheitsmonitor

Bregenz  Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am 21. Jänner 2011 in Bregenz der Arbeitsgesundheitsmonitor präsentiert. Auch das aktuelle betriebliche Eingliederungsmanagement nach Langzeitkrankenständen wurde vorgestellt. VOL Live sprach mit AK-Präsident Hubert Hämmerle.
Hämmerle im Interview
AK präsentiert Arbeitsgesundheitsmonitor
Zwei Drittel fühlen sich überlastet

Die Arbeiterkammer präsentierte die Zahlen von 2008 bis 2011 bezüglich des Arbeitsgesundheitsmonitors in Vorarlberg. Im VOL Live Interview mit Arbeiterkammer Präsident Hubert Hämmerle, wurde über die Hintergründe gesprochen.

„Zwei von drei Beschäftigten fühlen sich überlastet“, schildert Hubert Hämmerle und spricht daher von 65 Prozent der Vorarlberger. Bedenklich, dass sich die Vorarlberger jedoch mit 88 Prozent als gesundheitlich fit einschätzen. Die meisten Beschwerden sind Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich und auch über Rückenschmerzen klagt der Vorarlberger Arbeiter.

Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch

In den letzten Jahren haben sich psychische Erkrankungen besonders in der Gesellschaft abgezeichnet. „Besonders Stress ist eine Ursache für solche Erkrankungen. 65 Prozent der Beschäftigten leiden derzeit unter einem hohen Gefühl der Überlastung“, sagt der AK-Präsident. Dabei spielen Erschöpfungszustände, Depressionen und auch die Frage nach dem Sinn eine große Rolle. Wer nach der Arbeit nicht „abschalten“ kann, ist ebenfalls gefährdet.

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Für Arbeiter die sich in einem Langzeitkrankenstand befinden, ist es oft schwer wieder in ihren Beruf zurückzukehren. „Ein Einstieg ist in vielen Fällen nur sehr behutsam möglich“, bemerkt Hubert Hämmerle. Problematisch dabei ist, laut Hämmerle, dass es nur entweder Krankenstand oder Arbeitsfähigkeit gibt. Durch ein betriebliches Eingliederungsmanagement soll es nun einfacher werden, wieder langsam in den Beruf mit „Arbeitsversuchen“ einzusteigen.

Neue Anlaufstelle

Bald soll es auch eine Anlaufstelle für Betroffene geben. Dabei soll die Beratung und Hilfe im Vordergrund stehen. „Ein entsprechendes Zugangsprozedere könnte eine Wiedereinstiegsstruktur in den Betrieben erleichtern“, fordert Manfred Brunner und spricht damit die noch mangelnde Vernetzung der Maßnahmen mit dem Betrieb beziehungsweise dem Arbeitsplatz an.

 

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