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AK: Krise wichtiger als Landtagswahlen

Feldkirch -  In einer Presseaussendung der AK Vorarlberg zum Thema "Krise wichtiger als Landtagswahlen" fordert Präsident Hubert Hämmerle die Regierung auf, das "Heft in die Hand" zu nehmen.

Faymann & Co müssten jetzt ihre Verantwortung wahrnehmen, anstatt sich hinter drei Landtagswahlen zu verstecken und monatelang über Steuererhöhungen zu streiten.

Anstatt den Menschen reinen Wein einzuschenken und das Heft in die Hand zu nehmen, würde die Regierungsspitze aus parteipolitischem Kalkül weiter vor sich hin eiern und damit wichtige Zeit vergeuden, kritisiert Hämmerle. „Es ist geradezu unverantwortlich, die Interessen der gesamten Nation aus wahltaktischen Gründen hintanzustellen und damit weiteren Schaden zu verursachen, für den schlussendlich wieder die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes geradestehen müssen.“

Gleichzeitig warnt der AK-Präsident davor, die Budgetsanierung ein weiteres Mal auf dem Rücken der Arbeitnehmer auszutragen. Die Steuerlast habe sich in den letzten Jahren ohnehin zu den Beschäftigten verschoben. Diese würden zudem bereits mit Arbeitslosigkeit, geringeren Einkommen und niedrigeren Lohnzuwächsen für eine Krise bestraft, für die sie selbst nichts können. „Es ist nicht einzusehen, dass die Mitverursacher der aktuellen Krise ungeschoren davonkommen und weiterhin Milliarden verdienen, während die Beschäftigten unter den Belastungen zusammenbrechen“, sagt Hämmerle.

Darüber hinaus fordert Präsident Hämmerle alle Arbeitnehmervertreter auf, in dieser schwierigen Phase das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen und eine geschlossene Front zu bilden. „Wir werden viel Stehvermögen brauchen, um die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen zu vertreten. Gemeinsam sind wir stark“, ist sich Hämmerle sicher.

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