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AK: Kilometergeld ein Draufzahlergeschäft

"Wenn der ÖAMTC eine Erhöhung des seit 1997 de facto eingefrorenen Kilometergeldes von 36 auf 45 Cent fordert, kann ich dem nur zustimmen. Ebenfalls angepasst werden muss die Pendlerpauschale".

AK-Präsident Josef Fink fordert eine längst fällige Entlastung für jene Vorarlberger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die beruflich auf ihr Auto angewiesen sind. Steigende Kosten auf dem Weg zur Arbeit bedeute für Pendler weniger Nettoeinkommen. Damit werde die hohe Mobilitätsbereitschaft gestraft.

Das derzeitige amtliche Kilometergeld von 36 Cent, das seit fast zehn Jahren nicht mehr erhöht wurde, sei ein einziges Draufzahlergeschäft, stellt Präsident Fink fest. Immerhin zahlt ein Pendler, der mit seinem Diesel-Pkw im Jahr rund 30.000 Kilometer zurücklegt aufgrund der Preissteigerung zwischen Juni 2004 und Juni 2005 um 265 Euro mehr, bei Eurosuper beträgt die Mehrbelastung immerhin noch 80 Euro.

Skandalös ist laut Präsident Fink auch die Tatsache, dass die Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes deshalb nicht durchgeführt wurde, weil der Finanzminister bewusst keine Indexerhebung durchführen lässt, wodurch der einzige offizielle Index, jener aus dem Jahr 1997 ist und der Finanzminister damit keine Veranlassung sieht, das Kilometergeld zu erhöhen. Daneben profitiert Finanzminister Grasser kräftig von den Rekord-Spritpreisen: Pro Cent Preiserhöhung schneidet er allein aus der Mehrwertsteuer 12,6 Millionen Euro pro Jahr mit, das ist weit mehr als die Erhöhung des Kilometergelds kosten würde.

„Die AK Vorarlberg fordert daher ebenso wie der ÖAMTC eine umgehende Anhebung des Kilometergelds auf die tatsächlichen Kosten von 45 Cent sowie eine Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent“, erklärt Präsident Fink abschließend.

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