AA

AK: Einigung bei Gehaltsreform für Landeskrankenhäuser

Nichtärztliches Personall soll höhere Einstiegsgehälter bekommen.
Nichtärztliches Personall soll höhere Einstiegsgehälter bekommen. ©Bilderbox
Feldkirch - Bei den Forderungen des nichtärztlichen Personals konnte laut AK Vorarlberg eine für alle Berufsgruppen befriedigende Lösung ausgearbeitet werden.

Die Sorge der Spitalsbetriebsräte, der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und der AK Vorarlberg war groß, dass die Forderungen des nichtärztlichen Personals bei den Verhandlungen über eine Gehaltsreform unter den Tisch fallen.

Deshalb wurde in mehreren Verhandlungsrunden laut der Vorarlberger Arbeiterkammer eine für alle Berufsgruppen befriedigende Lösung ausgearbeitet. Am Ende konnte eine weitgehende Übereinstimmung erzielt werden.

Einigung mit Arbeitgebervertretern

„Mit diesem Entwicklungsstand kann man vorerst zufrieden sein“, kommentierte AK-Präsident Hubert Hämmerle die Ergebnisse der abschließenden Verhandlungsrunde mit Mag. Markus Vögel, Abteilungsvorstand Personal der Landesregierung, Mag. Franz Meusburger, Geschäftsführer der Beraterfirma CFS Consulting und Dr. Gerald Fleisch, Direktor der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG). In der anschließenden Diskussion konnten sich die Arbeitnehmervertreter AK-Direktor Rainer Keckeis, der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) Eugen Lampert sowie Astrid Breuß, Vorsitzende des Zentralbetriebsrates der Vorarlberger Landeskrankenhäuser mit den Arbeitgebervertretern größtenteils einigen.

Höhere Einstiegsgehälter

Ziel der Reform ist die gehaltliche Berücksichtigung der besonderen Belastungssituation in den Krankenhäusern. Unter anderem sollen die Einstiegsgehälter angehoben werden und der Verdienstverlauf stärker an die Qualifikation als an das Lebensalter gekoppelt werden. Eine Verbesserung soll auch durch die Anrechnung von entsprechenden Vordienstzeiten und die Integration von Zulagen in den Grundgehalt entstehen. Alle Mitarbeiter können frei entscheiden, ob sie in das neue System wechseln wollen oder im bestehen Gehaltssystem verbleiben.

Einigung auf ein Modell

Aus den vom Land vorgeschlagenen fünf Gehaltsentwicklungsvarianten hat man sich laut AK auf ein Modell geeinigt.  Zudem soll die Reform im Laufe des nächsten Jahres für alle gleichzeitig gesetzlich umgesetzt werden. Lediglich beim Pflegehilfsdienst und dem Medizinisch-Technischen-Dienst ist man sich noch nicht in allen Punkten einig.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • AK: Einigung bei Gehaltsreform für Landeskrankenhäuser
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen