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"Aida - das Musical" rollt an

"Ne, so geht das nicht. Da ises noch locker." Das etwa vier Meter lange Stahlgerüst wackelt bedenklich, als es von den Gabeln des Staplers angehoben wird. Noch mal absetzen.

„Rumms“, hört man es von drinnen krachen. Eben wird ein Lkw an der Rampe der Seitenbühne des Bregenzer Festspielhauses entladen. Auf dem ansonsten verwaisten Platz der Wiener Symphoniker stehen noch weitere 14. Warten darauf, entladen zu werden.

Aufbau zum siebten Mal

Countdown im Festspielhaus. Nur noch vier Tage bis zur großen Vorarlberg-Premiere. Nur noch vier Tage, bis das Publikum hierzulande erstmals die Disney-Produktion „Aida – das Musical“ sehen wird. Bis dahin muss das Material aus den insgesamt 17 Trucks nicht nur ausgeladen, sondern auch ausgepackt und aufgebaut werden. „Zweieinhalb Tage haben wir Zeit für den Aufbau, dann folgen die Proben“, erklärt Clemens Weissenburger, seines Zeichens „Technical Supervisor“ der Produktion. Die gute Nachricht: Das hat schon sieben Mal geklappt. „Die Crew ist seit bald anderthalb Jahren auf Tour – eben kommen wir aus Leipzig“, verrät Weissenburger.

Noch ist vom Bühnenbild nicht viel zu sehen. Bisher haben sich die Techniker vor allem um das „Rigging“-Material gekümmert. Das sind die Kettenzüge für den Schnürboden. Dort werden fast 16 Tonnen Gewicht hängen: verschiedenste Kulissen, Gaze-Vorhänge, Scheinwerfer, Motoren.

Dass das viele Material (insgesamt wiegt die Bühnenausstattung an die 40 Tonnen) auch unheimlich wertvoll ist, kann man sich denken. „Ich würde den Neuwert der kompletten Ausstattung auf rund vier Millionen Euro schätzen“, so Weissenburger.

Hochtechnisiert ist das „Aida“-Bühnenbild in jedem Fall. „Vor allem das Licht ist spektakulär“, sagt Weissenburger. Der Aufbau desselben ist heute dran. 65 „Moving Lights“ und rund 300 konventionelle Scheinwerfer werden am Samstag für die 400 Lichtstimmungen des Stückes sorgen. „Zum Glück ist das Haus hier so toll ausgestattet“, freut sich Weissenburger: „An anderen Spielorten mussten wir schon Zusatzleitungen legen, weil ÁAidaÑ alle Kapazitäten überstieg.“ Auch Peter Spritzendorfer, der Leiter des Veranstaltungsmanagements im Festspiel- und Kongresshaus, ist von der Zusammanarbeit begeistert: „So eine Riesenausstattung hatten wir bei einer Langzeit-Veranstaltung noch nie. Die Crew besteht aus absoluten Profis – da stimmt alles, vom ersten bis zum letzten Handgriff“, ist er voll des Lobes.

Vier Tage sind es noch. Dann wird von der Schwerstarbeit hinter den Kulissen nichts zu bemerken sein. Dann wird das Publikum nur noch Bilder und Musik erleben. Und hoffentlich genießen.

„Aida – das Musical“ ist von 27. Jänner bis 11. März täglich außer montags im Festspielhaus zu sehen. Karten: Bregenz Tourismus.

Die Ausstattung wurde in 17 Trucks nach Bregenz gebracht.

Zum Glück ist das Haus so gut ausgestattet – anderswo überstieg „Aida“ die Kapazitäten.

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