Ahmadinejad: USA sollen sich raushalten

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat die USA aufgefordert, sich nicht in die Atom-Verhandlungen des Iran mit den Europäern einzumischen.

„Die Amerikaner sollten nicht versuchen, Probleme zu machen. Wir wollen mit den Europäern sprechen und Verhandlungen führen ohne US-Beeinflussung“, sagte Ahmadinejad am Dienstag nach Angaben des staatlichen Fernsehens. Er bekräftige zugleich das Recht des Irans auf friedliche Nutzung der Kernenergie.

Außenamtssprecher Hamid-Reza Assefi hatte am Sonntag im Streit um das iranische Atomprogramm eine Antwort auf den Kompromissvorschlag der internationalen Gemeinschaft von vorherigen Verhandlungen abhängig gemacht. Der Westen verdächtigt den Iran, nach der Atombombe zu streben. Das Angebot der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschlands sieht wirtschaftliche Anreize vor, es wird aber auch mit Sanktionen gedroht.

EU-Chefdiplomat Javier Solana hatte den Kompromissvorschlag Anfang Juni dem Iran unterbreitet. Seitdem wartet die internationale Gemeinschaft auf eine Antwort. Die fünf Vetomächte und Deutschland hatten daher am Mittwoch vergangener Woche erneut den Weltsicherheitsrat eingeschaltet.

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