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Afrika: Spanien fordert mehr Kooperation

Angesichts anhaltender Flüchtlingsströme fordert Spanien die afrikanischen Staaten zu verstärkten Maßnahmen gegen die illegale Einwanderung auf.

„Wir werden in Zukunft die mangelnde Beachtung bilateraler und multilateraler Abkommen nicht mehr akzeptieren“, sagte Vize-Regierungschefin Maria Teresa Fernandez de la Vega am Montag zu spanischen Botschaftern. Die Politikerin ließ jedoch offen, wie Spanien mehr Entgegenkommen erreichen will.

Die sozialistische Regierung Spaniens musste sich seitens der konservativen Opposition und des Vizepräsidenten der EU-Kommission, Franco Frattini, Kritik dafür gefallen lassen, im vergangenen Jahr 600.000 illegalen Immigranten eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung gewährt zu haben. Das habe weitere Immigranten angelockt.

Als Kernproblem der illegalen Immigration in Spanien gilt die Armut in den Herkunftsländern. Afrikaner bilden nur einen Bruchteil der Immigranten in dem Land. Derzeit wandern etwa 600.000 Menschen pro Jahr in Spanien ein. Meinungsumfragen ergeben, dass immer mehr Spanier die Einwanderung als das größte Problem des Landes bezeichnen. Spanien fordert von der EU Unterstützung für eine Patrouillenflotte, die Migranten abschrecken soll.

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