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Afghanistan: Geiselnehmer verlängern Ultimatum

Die Geiselnehmer in Afghanistan haben ihr Ultimatum zur Tötung der von ihnen festgehaltenen UNO-Wahlhelfer am Mittwoch verlängert. Die gegen Mittag ablaufende Frist sei auf den Abend verschoben worden.

Dies sagte ein Sprecher der Entführer am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Eine genaue Uhrzeit nannte er nicht.

Die drei UNO-Wahlhelfer waren am Donnerstag auf einer belebten Straße in Kabul verschleppt worden. Bei ihnen handelt es sich um eine Irin, die auch die britische Staatsangehörigkeit besitzt, einen Filipino und eine Frau aus der südserbischen Provinz Kosovo.

Die Geiselnehmer drohen mit der Ermordung der Geiseln, falls die UNO und die ausländischen Truppen nicht das Land verlassen. Außerdem müssten alle afghanischen Gefangenen in den US-Stützpunkten Guantanamo auf Kuba sowie Bagram nördlich von Kabul freigelassen werden, ebenso wie alle afghanischen Häftlinge in ausländischen Gefängnissen.

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