Admira ist ein Reizwort – nicht nur für den Trainer

Lustenau – Der FC Lustenau will heute gegen die Admira den "Umkehr-Schwung" finden.

Wenn der Gegner Admira heißt, wird FCL-Trainer Nenad Bjelica von der Vergangenheit eingeholt. Von 2004 bis 2006 spielte der Kroate für die Südstädter, ehe die „Ehe“ vor dem Gericht endete. Für den Kroaten wurde es zu einer nicht enden wollenden Geschichte, denn seit drei Jahren wartet er auf ein Urteil – und vor allem auf Geld. Zwölf Tore erzielte Bjelica in seinen 52 Spielen für die Admira, heute will er Tore seiner Mannschaft gegen den vor Saisonstart als klaren Titelfavoriten gehandelten Klub sehen. Gerade damit taten sich die Blauweißen in den letzten sechs Runden aber schwer. Seit dem fünften Spieltag laufen die Lustenauer einem Sieg hinterher. Von Platz eins ging es runter auf Rang sieben. Nach vier Niederlagen, zwei Remis und nur vier erzielten Toren soll heute die Wende eingeleitet werden.

Die Admira kommt da gerade recht. Immerhin hat Bjelica als FCL-Trainer schon zwei Siege gegen die Südstädter (3:0 in der Vorsaison und 1:0 zum Saisonstart) eingefahren – und aller guten Dinge sind drei. „Die Einstellung hat immer gepasst“, macht der Coach seinen Spielern keinen Vorwurf. „Jetzt heißt es einfach, konzentriert den Abschluss suchen.“ Vor allem von Thomas Fröschl erwartet sich Bjelica einiges. „Er hat im Training gezeigt, was er kann. Vielleicht ist bei ihm nun mit dem Tor gegen Vaduz der Knoten geplatzt.“ Er stehe hinter seinen Spielern und versuche ihnen das nötige Selbstvertrauen zu vermitteln, um den Sieg einzufahren. „Wir wollen nicht Mittelmaß sein, sondern mit den Spiztenteams mitspielen“, bringt es Bjelica auf den Punkt.

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