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Adi Gross: "Der Bundeskongress hat eine Eigendynamik entwickelt"

©Die Grünen/APA
Nach der Abstimmung beim Bundeskongress der Grünen, wird Peter Pilz nach 31 Jahren nicht mehr für den Nationalrat kandidieren. Für den Vorarlberger Klubobmann der Grünen Adi Gross ist diese Entscheidung sehr bedauerlich. 

Die Wahl um Platz vier ging insgesamt über drei Runden: Zunächst fielen Bettina Bergauer und Matthias Kubat durch, dann auch Georg Bürstmayr. Im dritten Durchgang entfielen dann 55,42 Prozent der Stimmen auf Schmid und nur 44,58 auf Pilz. Die Statuten hätten ein Antreten Pilz auch für weitere Plätze erlaubt. Der Sicherheitssprecher der Grünen entschied sich jedoch dagegen.

Der Bundeskongress hat Eigendynamik entwickelt

VOL.AT/Lerch
VOL.AT/Lerch ©VOL.AT/Lerch

“Ich persönlich finde das sehr bedauerlich”, so Adi Gross. Laut dem Klubobmann hat der Bundeskongress eine Eigendynamik entwickelt, die seines Erachtens die politische Außensicht zu wenig berücksichtigt hat. “Ich selber halte Peter Pilz für unverzichtbar. Gerade in einer Situation wie wir jetzt drin stehen”, bezieht Gross klar Stellung. Dennoch kann Gross das Verhalten von Pilz am Sonntag nicht nachvollziehen. “Ich weiß nicht, was ihn da geritten hat. Ich denke er hat auch einen Fehler gemacht, dass er die Situation falsch eingeschätzt hat”, so Gross.

In der derzeitigen Situation ist Peter Pilz unverzichtbar

Auch Landesrat Johannes Rauch findet klare Worte , über die Abstimmung. In einem Facebookposting schreibt Rauch, dass für ihn Peter Pilz in der derzeitigen Situation unverzichtbar sei. “Was ich ihm allerdings schwer bis gar nicht verzeihen kann ist, dass er, der sich der Dramatik der innenpolitischen, europapolitischen Lage ganz sicher bewusst war, nicht der Wahl am nächsten Platz gestellt hat”, zeigt Rauch klar , wie er zum Verhalten von Pilz steht.

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