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Ackern für´s Comeback

Alexandra Meissnitzer arbeitet nach ihrer Verletzung jeden Tag hart für ihr Comeback. [13.1.2000]

Im Moment plagen die Weltcupsiegerin der Vorsaison allerdings Sorgen. “Ich bin bei vielen Dingen noch immer nicht schmerzfrei, ich hinke nach wie vor. Und ich habe Probleme mit der Streckung des Knies, da bin ich etwas hinter dem Zeitplan”, erklärt die 26-Jährige. Um wieder die Alte zu werden, geht daher die Rehabilitation bereits um neun Uhr morgens los. “Magnetfeld-, Strom-, Laser-Therapie, dazu Rad fahren und viele Koordinationsübungen”, erklärt sie, “ich bin bis in den Abend beschäftigt, habe fast weniger Zeit als zuvor.”

Mit dem Abstand von sieben Wochen denkt sie, dass ihr Sturz früher oder später hat kommen müssen. “Der Stress war enorm. Durch die vielen Siege ist die Belastung einfach enorm, deshalb hat es wohl auch so viele Spitzenläuferinnen erwischt. Ich war zwar körperlich in guter Verfassung, aber im Kopf war ich leer”, sagt Meissnitzer.

Ein Karriere-Ende ist bei “Meisi” kein Thema. „Für mich ist nur wichtig, dass Karl (Frehsner, Anm.) beim Team bleibt. Er ist sehr wichtig für mich, hat mir immer geholfen und ist auch jetzt für mich da.”

Abgehen tut ihr der Weltcup-Zirkus aber nicht. “Vielleicht ist es sogar ganz gut, dass ich ein bisschen Pause habe. Die Rennen gehen mir nicht ab. Ich schaue sie mir nur selten an.”

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(Bild: APA)

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