Achtung vor dem „Riesenbärenklau“

Der Riesenbärenklau ist giftig.
Der Riesenbärenklau ist giftig.
Lochau. Das schlechte Wetter am Montag nutzte Michael Sinz, Landschaftsgärtner im Wirtschaftshof der Gemeinde, um an mehreren Stellen im Freizeitgelände am Lochauer Bodenseeufer mit Schwarzbad und Finnenbahn „Riesenbärenklau“-Gewächse zu entfernen. 

Die Gefahr, die von dieser giftigen Pflanzenart ausgeht, wird vielfach unterschätzt. Eine Berührung der Pflanze in Verbindung mit Sonnenexposition hat schwere Hautveränderungen zur Folge, die mit Verbrennungen dritten Grades vergleichbar sind. Auch das Einatmen der Dämpfe der Pflanzensäfte kann Lungenprobleme bereiten. Augenkontakt sollte unbedingt vermieden werden, da dies sogar zur Erblindung führen kann.

Kommt es zur Berührung der Pflanze, so müssen die betroffenen Hautstellen sofort abgedeckt und vor Sonnenlicht geschützt werden. Die Partien mit Seife und kaltem Wasser gründlich abzuwaschen, mildert die Symptome. Beim ersten Auftreten von Hautveränderungen ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.

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