Abtreibung ja, aber im Ausland

Mit großem Werbeaufwand bemüht sich die Gruppe "Hilfe statt Strafe" für die Einführung der Fristenlösung
Mit großem Werbeaufwand bemüht sich die Gruppe "Hilfe statt Strafe" für die Einführung der Fristenlösung ©Manfred Bauer

Die Liechtensteiner Regierungsparteien schlagen vor, dass eine Abtreibung im Ausland straffrei erfolgen darf.

Vaduz – Erbprinz Alois hat in seiner Ansprache zum Staatsfeiertag klargemacht, dass das Fürstenhaus die Initiative “Hilfe statt Strafe”, sollte sie das Volk annehmen, nicht sanktionieren würde. Im Fall, dass das Volk die Initiative am 17. und 19. September an der Urne ablehnt, haben beide Regierungsparteien gemeinsam einen Vorschlag eingebracht: “Frauen die einen Schwangerschaftsabbruch im Ausland vornehmen lassen, dürfen nicht bestraft werden!”

Gegen Abtreibung

Nach geltendem Recht dürfen Frauen weder in Liechtenstein noch im Ausland eine Abtreibung vornehmen. Zur Notlage kommt, dass sie wegen einer Abtreibung ein Jahr ins Gefängnis müssen. Grundsätzlich glauben Insider, dass die Liechtensteiner mehrheitlich gegen eine Abtreibung sind. Doch ist völlig offen wie sie bei der Abstimmung votieren, zumal das Fürstenhaus eine Fristenlösung grundsätzlich ablehnt und das Gesetz nicht unterzeichnen würde.

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