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Abschlussaufführungen der Theaterwerkstatt von Fidel Schurig

Verflixter „Schiller und Schaller“ mit Florian Moosbrugger und Karin Epple.
Verflixter „Schiller und Schaller“ mit Florian Moosbrugger und Karin Epple. ©Emir T. Uysal
Fidels Saat ist wieder aufgegangen.
„Schelmereien. Vergnügtes und Heiteres“ von Fidel Schurig am TaS

Feldkirch. (sch) 30 Jahre Theaterwerkstatt der Musikschule Feldkirch unter der Leitung von Fidel Schurig, dem Doyen des Amateurtheaters in Vorarlberg – zum Jahresabschluss des Jubiläumsjahres präsentierten sieben Theaterenthusiasten aus Fidels „Pflanzgarten der Talente“ am Saumarkt in mehreren Kurzszenen das, was ihnen der verdienstvolle Professor heuer beigebracht hat. Motto: „Schelmereien. Vergnügtes und Heiteres“. Und die treuen „Fans“ der Theaterwerkstatt können nach der Premiere erfreut feststellen, Fidels Saat ist auch heuer wieder prächtig aufgegangen; ein Verdienst auch von „Co-Regisseurin“ und „gutem Geist“ Hedwig Scherrer.

Heiteres, Besinnliches

Fidel Schurig und das gesamte Team haben die 14 kurzen Szenen (Sketche, gespielte Witze, eine Pantomime etc.) gemeinsam erarbeitet und sehr gefällig auf die Bühnenbretter des TAS gebracht. Kleinere Anleihen bei Karl Valentin und Co. waren selbstredend pikante Zutaten. Und das sind die großteils debütierenden sieben Bühnentalente in verschiedensten Rollen: Maria Bacher, Mihriban Ceviz, Karin Epple, Marianne Huber, Florian Moosbrugger, Selda Salin und Raphael Rothmund. Gleich zu Beginn ein Paukenschlag mit Karin Epple und Florian Moosbrugger im Sketch „Schiller und Schaller“, in dem herrlich mit missverstandenen Schiller-Figuren geblödelt wird; ferner Marianne Hubers entzückende alte Damen oder Raphael Rothmund als flatterndes Huhn, aber auch Medikamentenforscher; Maria Bachers schon bekannter, verschmitzter Charme oder die amüsanten Schwierigkeiten der beiden türkischen Debütantinnen Mihriban und Selda beim Englischlernen…und noch viel mehr gab´s zum Schmunzeln oder herzhaften Lachen. „Das Grippemittel“ ist ein sehr gut gespieltes schwarzhumoriges Kapitel trauriger Realität – Gewinnsucht der Pharma-Industrie, die bisweilen wirklich „über Leichen“ geht. etc. etc. Eine sehr erfreuliche Bilanz des heurigen Jubiläumsjahres. Weiter so ins 31. Jahr!  Für die musikalische Begleitung am Klavier sorgte temperamentvoll die Feldkircher Pianistin Nora Calvo-Smith.

Letzte Aufführungen am 27. und 28. Juni 2014, jeweils 19.30 Uhr im Theater am Saumarkt.

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