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Abschied der Ordensschwestern des Herz-Jesu-Heims

Anlässlich der Abschiedsfeier dankte Bürgermeister Ing. Martin Summer den Ordensschwestern für ihre Dienste in rund 100 Jahren.
Anlässlich der Abschiedsfeier dankte Bürgermeister Ing. Martin Summer den Ordensschwestern für ihre Dienste in rund 100 Jahren. ©Marktgemeinde Rankweil
Rankweil - Nach 103 Jahren  schließt ein wichtiges Kapitel in der Rankweiler Gemeindegeschichte.

Zu einem bewegend  würdigen  Fest hatte die Marktgemeinde Rankweil und die Leitung des Herz-Jesu-Heims am vergangenen Sonntag, dem 27. November, geladen.

Was im Leben bleibt

In Kürze werden die letzten fünf Frauen der Gemeinschaft „Anbeterinnen des Kostbaren Blutes Christi“ Rankweil verlassen und sich in Schaan (FL), Röthenbach (D) oder Steinerberg (CH) niederlassen. Heimbewohner, Pflegepersonal, Verantwortliche aus Gemeinde und Orden, ehrenamtliche Mitarbeiter/ -innen und Freunde des Hauses waren zu einem letzten Beisammensein und Dankgottesdienst geladen, den Pfarrer Wilfried Blum, Pfarrer i.R. Jakob Kohler, sowie Prälat Dr. Hans Fink in der vollen Hauskirche gestalteten. Der Diözesanverantwortliche für die Ordensgemeinschaften, Prälat Dr. Fink, sprach in seiner Predigt von dem, was im Leben bleibt und Bedeutung hat. Er demonstrierte es am jahrzehntelangen beispielhaften Dienst der Schwestern in der Marktgemeinde Rankweil.

Ein herzliches Dankeschön

Provinzoberin Sr. Judith bedankte sich herzlich bei den verantwortlichen Persönlichkeiten und den Schwestern, die dieses Haus als ein wirkliches Daheim erlebt und gestaltet haben, für die gute Zusammenarbeit. Das Austauschen von Erinnerungen, Abschiedswünsche und der musikalische Gruß einer Abordnung der Bürgermusik Rankweil folgten bei einem Umtrunk.

Beim anschließenden festlichen Mittagessen, an dem auch Altlandeshauptmann Dr. Kessler und Gattin teilnahmen, dankte Bürgermeister Ing. Martin Summer den Ordensschwestern für ihre Dienste in rund 100 Jahren. Der Obmann des Krankenpflegevereins Rankweil, Dkfm. Herwig Thurnher, verwies auf die engen Beziehungen zwischen den Schwestern und dem Krankenpflegeverein. Ing. Franz Fischer, Landesobmann der Hauskrankenpflege, blätterte in der langen Geschichte des Hauses, die von den großartigen, oft mühseligen Diensten berichtet. Cons. Elmar Simma verwies auf seine familiären Wurzeln zum Herz-Jesu-Heim durch seine Großtante Sr. Theresia Branner, die erste Schwester Oberin. Die Überreichung wertvoller Geschenke und viele persönliche Zukunftswünsche beschlossen den geschichtsträchtigen Tag.

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