Absage an gemeinsame Schule

Karlheinz Töchterle
Karlheinz Töchterle

Wissenschaftsminister Töchterle:
Absage an gemeinsame Schule ohne Nennung von Argumenten

In einer Pressestunde hat Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle der gemeinsamen Schule der 10 bis 15-Jährigen eine Absage erteilt. Wieso 10-Jährige nach der Volksschule weiterhin getrennt werden und nicht in eine gemeinsame Schule sollen, konnte der Minister nicht erklären.

“Die Realität, dass Kinder aus niedrigen Einkommensschichten und Migrantenfamilien überwiegend die Mittelschulen, und Kinder von Besserverdienern das Gymnasium besuchen, wird von ÖVP-Politikern hartnäckig geleugnet”, so SPÖ-Bildungssprecherin Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger. Auch Wissenschaftsminister Töchterle sehe hier keinen Handlungsbedarf, selbst wenn PISA-erfolgreiche Länder, wie etwa die skandinavischen, und der Großteil der Experten längst auf eine gemeinsame Schule setzen würden. Auch die Caritas hat sich dieser Forderung angeschlossen.

Bildung wird größtenteils “vererbt”. Das Gros der Kinder aus einkommensschwachen Familien schafft keinen Bildungsaufstieg. Dass das auch anders sein kann, zeigen die skandinavischen Länder auf, in denen die gemeinsame Schule Normalität ist.
Die Vorarlberger SPÖ fordert deshalb weiterhin eine gemeinsame Schule der 10 bis 15-Jährigen.

Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger
SPÖ-Bildungssprecherin

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