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Aber bitte mit Quaste

In der kalten Jahreszeit freuen wir uns über funkelnde Highlights. Smaragd, Saphir und Co. verzaubern uns gleich „büschelweise“ und setzen an Hals und Ohren farbenfrohe Akzente.
Aber bitte mit Quaste
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Es gibt eine Verzierung, die in jeder Form der dekorativen Kunst – von der Einrichtung, über die Mode, bis hin zum Schmuck – ihren Platz gefunden hat: die Quaste. Ihre Allgegenwärtigkeit verdankt sie ihrer Funktionalität. Ursprünglich war die „Troddel“ das verzierte Ende einer Kordel, das aus den Kordelfäden selbst hergestellt wurde, um ein Aufdrehen oder Ausfransen des Seiles zu verhindern. Und wo sie nun schon einmal da war, sollte sie eben besonders hübsch und dekorativ aussehen. Die Wurzeln des chicen „Bommels“ reichen weit zurück: Schon im Grabmal von Tutanchamun, im 14. bzw. 15. Jahrhundert, wurden Quasten aus Seide gefunden. Der Faserstoff war damals noch wertvoller als Gold. Im Militär war sie Bestandteil von Uniformen und Waffen.

Immer in Bewegung
Auf mehreren Quastenfäden sind zahlreiche Kugeln hintereinander aufgereiht. Das schafft einen enormen Bewegungsspielraum und sorgt dafür, dass die Steine das Licht in unzähligen Schattierungen reflektieren sowie das Schmuckstück in unnachahmlicher Weise zum Leuchten bringen.

Berühmt berüchtigt. Als Symbol des Wohlstands und Reichtums fand sie schließlich Einzug im Schmuckbereich. Eine der berühmt-berüchtigtsten Halsketten dieser Art – sie löste die sogenannte Halsbandaffäre aus, ein Betrugsskandal am französischen Hof, in den auch Königin Marie-Antoinette verwickelt wurde – war ein opulent ausgearbeitetes Collier mit Diamantanhängern und Quasten. Den Auftakt zum großen Comeback dieses Stilelements im Schmuckbereich setzte im Jahr 2011 Natalie Portman, als sie als beste Hauptdarstellerin den Oscar für „Black Swan“ gewann und bezaubernde rote Rubellit-Ohrringe von Tiffany & Co. trug.

Starkes Statement. Dieser Trend hat sich bis zum heutigen Tag noch verstärkt und so findet sich diese Saison die Quaste bei vielen schmucken Kollektionen wieder. Farbedelsteine sind eine wichtige Zutat für den Erfolg: Sanft schmeichelndes Rubinrot, kräftiges Saphirblau, opulentes Smaragdgrün – edle Farbsteine verleihen der Quaste einen aussagekräftigen, luxuriösen Charakter. Ein paar Beispiele gefällig? Bei Bulgari findet sich der funkelnde Büschel sogar in verschiedenen Linien wieder: Collier Mvsa aus Roségold mit einem Amethysten, blauen Topas sowie Rubellitperlen ist ein absoluter Eyecatcher. Beim Collier Festa  sorgt ein kissenförmiger Saphir, der bei den verschiedenen Varianten einmal mit Smaragd- und einmal mit Saphierbändern perfekt in Szene gesetzt wird, für einen absoluten Wow-Effekt. Auch bei Van Cleef & Arpels findet die Quaste in der einzigartigen Grimms Märchen Kollektion im Collier „Die drei Federn“ seinen Einzug: Ein luxuriöser Schmucktraum aus grünem Turmalin im Kissenschliff, Chalcedon sowie Saphiren. Beim Collier „Die drei Stadtmusikanten“ sorgen ein rosa Saphir, Feueropale, Spessartin-Granate und weiße Zuchtperlen für einen atemberaubenden Auftritt. Auch bei der Reißverschluss-Kollektion Zip spielt die Quaste eine Hauptrolle, genauso wie bei Cartier Coloratura oder Panthere de Cartier. Die Nachfrage nach dem Stilelement ist riesengroß: Eine Hommage an die Quaste ist auch Pompom sowie Plume de Paon von Boucheron. Chaumet setzt mit  Lumières d‘Eau The Abyss auf die Troddel. Natürlich findet sie sich auch in den Schaufenstern vieler Vorarlberger Juweliere wieder.

Fingerschmeichler. Was die Quaste neben ihrer außergewöhnlichen Ästhetik so anziehend macht, ist die fingerschmeichelnde Form der luxuriösen Edelsteine: sie sind weich, weiblich und immer in Bewegung. Gerade das verführt dazu, mit den einzelnen Kugeln zu spielen, sie anzufassen, zu drehen – ein Schmuckstück, das garantiert so schnell nicht aus der Mode kommt – pardon, vom Hals oder den Ohren verschwinden wird.

Der gegenwärtige Siegeszug der Quaste begann, als Natalie Portman im Jahr 2011 den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann und die Öffentlichkeit mit ihren Troddel-Ohrringen begeisterte.

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