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"Abenteuer Neue Medien" am BRG Schoren

Am BRG Schoren setzen sich SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern mit Neuen Medien auseinander.
Am BRG Schoren setzen sich SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern mit Neuen Medien auseinander. ©J.Rinderer / Supro
Neue Medien am BRG Schoren

Dornbirn. Das BRG Schoren startet mit dem Themenschwerpunkt “Neue Medien” ins Schuljahr.
Kinder haben im Vergleich zu ihren Eltern oft einen großen Vorsprung in der Mediennutzung. Dieser digitalen Kluft entgegenzuwirken ist Ziel einer Kooperation des BRG Schoren mit dem Projekt “Gateway – Abenteuer Neue Medien” der Supro – Werkstatt für Suchtprophylaxe.
Erste Schritte gesetzt
Vergangene Woche setzten sich rund 100 Eltern, Lehrer und Schüler mit der Faszination und den Gefahren von Facebook, Computerspielen und Handy auseinander. Ein gelungener Start für weitere Maßnahmen, wie Direktor Reinhard Sepp betonte: “Eine Befassung mit dem Thema erscheint uns geboten, da wir Veränderungen der Gesellschaft nicht ignorieren können. Wir als Schule wollen uns den Herausforderungen der neuen Zeit stellen und haben daher in diesem Jahr einen Schwerpunkt zum Thema Medienpädagogik geplant.”
Vergangene Woche startete die Schule mit einer schulinternen Lehrerfortbildung, die Laptopklasse der 6. Schulstufe setzte sich mit Facebook auseinander und der Elternverein rund um Juliane Alton lud zu einem interessanten Vortrag über das Thema “Neue Medien”. Referent Gert Burger brachte 70 interessierten Erwachsenen die Faszination, aber auch die Gefahren Neuer Medien näher. So tauchte Burger mit den Teilnehmern in die bis dato verborgene Computerspielwelt ein und stellte klar: “Ja, es gibt den Fall, dass Jugendliche in virtuellen Welten abtauchen und der Realität entfliehen. Darum ist es wichtig, Anteil zu nehmen an dem, was sie an den neuen Medien fasziniert und im Gespräch zu bleiben.”
Als jugendlicher Nutzer erzählte auch Lukas Wagner über seine eigene Mediennutzung, speziell was Facebook betrifft: “Facebook bietet viele Möglichkeiten, aber was die persönlichen Daten betrifft, wird teilweise viel zu viel preisgegeben”, warnte Gert Burger von der Supro. Auch das Thema “Cybermobbing” wurde angesprochen. Die Erwachsenen gewannen über den Elternabend authentische Einblicke, unterstützt auch durch Videos, die Jugendliche unter Anleitung von Projektleiter Johannes Rinderer produzierten.

Zitiert:
“Jugendliche nutzen die Neuen Medien mehr als Erwachsene”, so Gert Burger von der Supro: “Die Erwachsenen haben mehr Lebenserfahrung. Jugendliche hingegen mehr Medienerfahrung. Und beides zusammen ergibt Medienkompetenz.”

Links:
www.supro.at/gateway
www.facebook.com/medienprojekt

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