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Ab jetzt ist der Vatikan am Zug

Am Nachmittag des 8. Oktober 2004 reiste DDr. Klaus Küng endgültig nach St. Pölten. Offen blieb die Frage, wer ihn als Vorarlberger Oberhirte beerben wird. Jetzt deutet alles stärker denn je auf Benno Elbs.

Klaus Küng war noch im Oktober davon ausgegangen, dass es ein Jahr dauern wird, bis sein Nachfolger in Feldkirch Ring und Brustkreuz als Zeichen seiner Würde anlegen dürfte. Nun könnte alles sehr viel schneller gehen.

Zuletzt hatte sich an der Ausgangslage wenig verändert. Am Rande der Bischofskonferenz im November 2004 sickerte durch, dass der Name des Feldkircher Pastoralamtsleiters auf jener Kandidatenliste steht, die Österreichs Bischöfe alle drei Jahre nach Rom senden. Gleichzeitig bestätigte Abt Dr. Kassian Lauterer, dass ernsthaft nur mehr über Elbs gesprochen wurde.

Das blieb so. Den Wiener Pastoraltheologen DDr. Paul Zulehner „wundert das auch nicht. Elbs hat zuletzt eine gute Figur gemacht.“ Einzig die Jugend des 44-jährigen Bregenzerwälders spreche gegen ihn, so Zulehner.

Willi „undenkbar“

Dass der Leiter des konservativen Priesterseminars vom „Werk“ im Bregenzer Thalbach, der Tiroler Peter Willi, neuer Bischof werden könnte, hält nicht nur Zulehner für ausgeschlossen. Willis Bestellung würde nach Ansicht vieler Gräben wieder aufreißen.

Doch nun ist offenbar eine wichtige Vorentscheidung gefallen. Aus höchsten Kirchenkreisen wurde den „VN“ am Dienstag zugetragen, dass der Apostolische Nuntius Erzbischof Georg Zur dem Papst Benno Elbs als neuen Bischof vorschlagen wird. Das entsprechende Schreiben soll bereits unterwegs sein.

Dennoch ist keine Entscheidung unmittelbar in den nächsten Tagen zu erwarten. Der Leiter der deutschsprachigen Sektion von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen SJ, hält es für „sehr wahrscheinlich“, dass selbst die Kurie zwischen Weihnachten und Neujahr Pause macht. Und die letzte Entscheidung für Feldkirch fällt der Papst. Vielleicht sogar noch im Jänner.

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