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Ab Herbst ein Operationssaal mehr

(VN) Feldkirch - Um rund 40 Millionen Euro sollen die OP-Kapazitäten im LKH Feldkirch in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Um die schon bestehenden Engpässe in verschiedenen Schwerpunktfächern schneller überbrücken zu können, ist die Einrichtung eines fünften Operationssaales bis Herbst 2011 vorgesehen.

Das Projekt befindet sich laut Auskunft der Krankenhausbetriebsgesellschaft bereits in Umsetzung. Für Primar Dr. Karl Rössler, den Leiter der Neurochirurgie, kommt diese Ansage zu spät. Er soll den Dienst unter anderem deshalb quittieren, weil er immer wieder zusätzliche Kontingente forderte, jedoch erfolglos. Rössler selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Die KHBG bestätigt indes zumindest diesbezügliche „Schwierigkeiten in der Vergangenheit“. Bessere Meldungen gibt es von der Augenheilkunde, deren Primar Dr. Norbert Hausmann Ende März in Pension geht. Gespräche mit einem möglichen Nachfolger laufen. Laut Landesstatthalter Markus Wallner handelt es sich um einen Vorarlberger, der noch in einer deutschen Klinik arbeitet, aber konkrete Rückkehrpläne hegt.

Nicht „ganz friktionsfrei“

 Vor allem vier Fachbereiche haben einen hohen Bedarf an OP-Kapazitäten. Dazu zählen die Unfallchirurgie, die Plastische Chirurgie sowie die Orthopädie und Neurochirurgie. Diesen Abteilungen stehen derzeit vier Operationssäle zur Verfügung. Da die Anforderungen aber auch in diesen Fächern saisonal unterschiedlich sind, verläuft die Aufteilung zuweilen offenbar nicht „ganz friktionsfrei“, wie es KHBG-Pressesprecherin Martina Pointner auf VN-Nachfrage formulierte. „Das Problem besteht in der generell hohen Auslastung dieser Fächer“, so Pointner. Wobei etwa 80 Prozent der Eingriffe geplant werden können. Notfälle würden natürlich vorgezogen. In der Neurochirurgie machen sie etwa 15 bis 20 Prozent aus.

Bedarfsplanung angelaufen

 Auch Landesstatthalter Markus Wallner räumt ein, dass die Neurochirurgie mit mangelnden OP-Möglichkeiten zu kämpfen habe. Eine Ausweitung sei jedoch insgesamt nötig. „Dabei handelt es sich aber um einen langfristigen Prozess, der im Rahmen der Masterplanung in den nächsten Jahren schrittweise ablaufen wird“, betont Wallner. Konkret geht es um einen Zentral-OP. Das Genehmigungsverfahren ist abgeschlossen. Nun stehen die Bedarfsplanung und in weiterer Folge die Entwurfsplanung an.

Es gibt keine Kürzungen

 Auf die OP-Kapazitäten der anderen Landeskrankenhäuser soll dies keine Auswirkung in Form von Kürzungen haben. Im Gegenteil. „Wir müssen aufgrund der demografischen Entwicklung künftig noch mehr Eingriffsmöglichkeiten abdecken können“, sagt Markus Wallner. Gleichzeitig werden die Intensivbetten ausgestockt. Den fünften Operationssaal früher einzurichten, war laut KHBG nicht möglich. Die Ausschreibung für die Neubesetzung der Neurochirurgie sei in Vorbereitung. Karl Rössler steht der Abteilung seit September 2006 vor.

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