ÖAAB: Ältere Arbeitnehmer als Chance sehen

Schwarzach - Erfreut zeigt sich ÖAAB-Landesobmann KO Rainer Gögele über die Tatsache, dass die FPÖ die diesbezüglichen Forderungen des ÖAAB aufgreift und die nächste Landtagsenquete diesem Thema widmen will.

Laut Gögele muss alles daran gesetzt werden, gerade die älteren Arbeitnehmer in ein Beschäftigungsverhältnis zu bringen bzw. zu halten. „Dies benötigt ein neues Bewusstsein über den Wert des älteren Arbeitnehmers. Die Unternehmen müssen eine neue ‚Behaltekultur’ etablieren, damit die älteren Arbeitnehmer länger im Berufsleben bleiben können. Die demographische Entwicklung fordert dies geradezu,“ betont Gögele und erinnert an den vom ÖAAB-Landestag im Mai einstimmig beschlossenen Leitantrag, der all dies beinhaltet.

Untersuchungen zeigen, so Gögele, „dass die Gruppe der 40- bis 64-Jährigen im Jahre 2010 mit ca. 53 Prozent bereits die Mehrheit des Arbeitskräftepotentials bilden wird,“ berichtet Gögele . Für die Beschäftigen, die Unternehmer und die Volkswirtschaft entstehen damit neue Herausforderungen. Es benötigt ein neues Bewusstsein über den Wert des Alterns. Verstärkte Informations- und Imagekampagnen über die Qualität der Arbeit älterer Menschen und die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit sind daher dringend erforderlich. „Es gilt, die Betriebe und Führungskräfte davon zu überzeugen, dass hohe Produktivität und Arbeitsqualität vor allem durch altersgemischte Belegschaften erreicht werden kann,“ so Gögele abschließend. (Quelle: Aussendung ÖAAB)

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