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A1 Bregenz im HLA-Finale

Die Fans trieben das A1 Team zu Höchstleistungen
Die Fans trieben das A1 Team zu Höchstleistungen
A1 gegen Krems

Bregenz. A1 Bregenz Handball steht nach seinem 28:26 Erfolg über den Moser Medical UHK Krems zum achten Mal in Folge und zum zehnten Mal insgesamt im HLA-Finale.

A1 Bregenz Handball hat es wieder geschafft. Die Bregenzer Handballer ziehen nach einem 28:26 Sieg im zweiten HLA Halbfinale über den Medical Moser UHK Krems ins HLA Finale 2011 ein. Kapitän Matthias Günther & Co. kämpfen bis zum Umfallen und werden von 1.600 gelb-schwarzen “Bregenz-Tigers” ohrenbetäubend zum Sieg getragen. Die Jungs von Bregenz-Coach Martin Liptak stehen somit zum achten Mal in Folge und zum zehnten Mal insgesamt im HLA-Finale!
Dabei misslingt den Hausherren nach der Spielballübergabe von ReMax-Geschäftsführer Reini Götze der Start ins heutige Match vollkommen. Markus Wagesreiter & Co. liegen in der 17. Minute bereits 5:11 zurück. Im Angriff wird zu wenig Druck aufgebaut und in der Verteidigung bekommen die Bregenzer Abwehrreihen vor allem Ivica Belas nicht in den Griff. Dem Neoösterreicher gelingen heute acht Treffer. Doch die Stimmung in der Handball-Arena ist bombastisch. Ein gelbes Fanmeer peitscht den österreichischen Rekordmeister ungebrochen nach vorne. In der 25. Minute gelingt der langersehnte Ausgleich, doch die Hausherren können nicht nachsetzen und liegen zur Pause bereits wieder mit drei Toren 11:14 zurück.
Spielhälfte zwei entwickelt sich von Beginn an zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Niederösterreicher die Nase immer leicht vorne behalten. Die Festspielstädter bleiben aber dran und finden über den Kampf immer besser ins Spiel. Zehn Minuten vor Schluss gehen die Hausherren erneut in Führung. Nun hält es niemanden mehr auf den Sitzen. Die Handball-Arena Rieden/Vorkloster steht und entwickelt sich zu einem Hexenkessel für die Gäste. Dann schlägt die Stunde von “YoungStar” Marian Klopcic. Der 17-Jährige läuft zu Überform auf und ist heute mit sechs Treffern nicht nur bester Torschütze, sondern auch Spielentscheider. In der 58. Minute tänzelt er die Kremser Abwehrreihen aus und trifft nach einem sehenswerten Überzieher zum vorentscheidenden 27:24. Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr. “The Voice” Wolfi Frühstück behält wie durch ein Wunder seine Stimme bis zum Schluss und verkündet den zehnten HLA-Finaleinzug in der Vereinsgeschichte von A1 Bregenz Handball.

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