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95 Prozent Auslastung

Die Bregenzer Festspiele sind nach den ersten zwei Wochen mit der Halbzeitbilanz zufrieden. Rund 58.000 Besucher haben auf der Seebühne Verdis "Der Troubadour" erlebt.

Das ergibt eine Auslastung von 95 Prozent. Keine Aufführung wurde bisher verregnet.

Bis zum 21. August 2005 stehen noch 47 Veranstaltungen auf dem Programm. Bis 21. August ist „Der Troubadour“ nun täglich auf der Bregenzer Seebühne zu erleben, Tickets sind noch erhältlich, gaben die Festspiele am Mittwoch bekannt. Für die Oper im Festspielhaus „Maskerade“ von Carl Nielsen, fällt am 7. August der letzte Vorhang. Premierenpublikum und Kritiker zeigten sich vor allem von der temperamentvollen Inszenierung des Bregenzer Intendanten David Pountney beeindruckt. Bisher haben 4.855 Besucher (Auslastung 90 Prozent) die Oper erlebt.

Zustimmung findet auch der diesjährige Festspiel-Schwerpunkt rund um den dänischen Komponisten Carl Nielsen (1865-1931), dessen Werk im Zentrum der Orchesterkonzerte sowie der von 5. bis 7. August stattfindenden Expertenmeeting „Bregenzer Frequenzen“ steht. Auch bei den drei verbleibenden Orchesterkonzerten und -matineen – mit den Wiener Symphonikern (8. August), mit dem dänischen Nationalorchester unter Michael Schönwandt (15. August) und mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter Christoph Eberle (21. August) stehen Nielsen-Symphonien auf dem Programm.

In der zeitgenössischen Programmreihe „Kunst aus der Zeit“ (KAZ) gab es in den ersten beiden Festspielwochen auf der Werkstattbühne die skurrile Operette „Der siebte Himmel in Vierteln“ des Bachmann-Preisträgers Franzobel und „ce qui arrive“ der jungen österreichischen Komponistin Olga Neuwirth. Im Kunsthaus Bregenz werden zeitgenössische Konzerte aufgeführt. Highlights des KAZ-Programms sind weiters die Uraufführung von „Triology: The Indian Experience“ (11.8.) und das diesjährige Gastspiel des Hamburger Thalia Theaters mit Sibylle Bergs „Das wird schon. Nie mehr lieben!“ am 19., 20. und 21. August.

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