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90 Prozent für "Saufausweise"

Österreich - 90 Prozent der Österreicher halten eine Ausweispflicht für Jugendliche beim Kauf von Alkohol für eine "gute Idee". Weiters sind 68 Prozent für ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

Als Hauptverantwortliche für die Alkoholexzesse wurden die Eltern der vermeintlichen „Komatrinker“ genannt, ergab eine vom ORF- „Report“ in Auftrag gegebene Studie am Dienstag.

Nur acht Prozent sprachen sich gegen die von Gesundheitsministerin Kdolsky angekündigte Ausweispflicht aus. 27 Prozent der 500 telefonisch Befragten wollen kein Gesetz, das Alkoholkonsum an öffentlichen Orten verbietet.

38 Prozent finden, dass die Eltern der jugendlichen Trinker zur Verantwortung gezogen werden sollen. 31 Prozent der Befragten halten die Lokalbesitzer und den Handel für verantwortlich, wenn sich Minderjährige bewusstlos trinken. Dass die Jugendlichen selbst die Konsequenzen tragen sollen, meinten 24 Prozent bei der Telefon- Befragung.

Die Befragung wurde unter wahlberechtigten Österreichern durchgeführt. Die maximale Schwankungsbreite beträgt plus/minus 4,5 Prozent.

Zuvor hatte eine SMS-Studie von „mobile-research.at“ ergeben, dass 80,1 Prozent der Österreicher Komatrinken bei Jugendlichen für ein „großes Problem“ halten. Besonders Frauen seien demnach alarmiert. Rund 88 Prozent stuften die extremen Trinkgewohnheiten entsprechend ein. Bei den Männern waren es 72,4 Prozent.

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