84 Prozent der Vorarlberger Lehrer sind geimpft

Landesstatthalterin Schöbi-Fink mit Schulstart zufrieden
Landesstatthalterin Schöbi-Fink mit Schulstart zufrieden ©VOL.AT
Das Infektionsgeschehen an den Vorarlberger Schulen ist derzeit niedrig und stabil.
Impfquote bei den Schülern
Wächterschulen in Vorarlberg

Mit einem Drei-Stufen-Plan sind die Vorarlberger Schulen vor fast sechs Wochen in den Schulbetrieb gestartet. Vor den Herbstferien wurde nun Bilanz gezogen.

Schulbilanz vor den Herbstferien - Statement von Bildungsminister

Keine positiver Fall in dieser Woche

„Wir haben in Vorarlberg eine stabile Situation. Unsere Schulen verzeichnen die wenigsten positiven Fälle bei den PCR-Spültestungen und wir sind aufgrund der niedrigen Werte als einziges Bundesland in Risikostufe I“, erklärt Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.

Vorarlberg befindet sich aufgrund der stabilen Zahlen seit vergangener Woche in Stufe I und testet derzeit nur freiwillig. 15 Wächterschulen aus Vorarlberg liefern dennoch mehr als 2.000 PCR-Proben wöchentlich. In dieser Woche waren alle PCR-Testungen negativ.

Hohe Durchimpfungsrate bei Lehrern

Grundsätzlich hat Vorarlberg die niedrigste Positivrate bei den PCR-Spültestungen. Die Impfquote bei den Pädagogen ist in den vergangnen Wochen gestiegen und liegt derzeit bei 84 Prozent liegt. Damit leigt Vorarlberg genau im Bundesschnitt.

Leichter Anstieg bei Abwasseruntersuchung

Auch die Abwasseruntersuchung spiegeln die stabile Lage an den Schulen wider. Die Messwerte waren im Sommer deutlich erhöht. Seit Schulbeginn entwickelte sich die Kurve stetig nach unten. In den letzten Tagen steigen die Werte wieder leicht an.

Das Land Vorarlberg empfiehlt den Schülern und Lehrpersonen, sich vor Rückkehr an die Schule zu testen, sollte die Corona-Kommission die Schulen weiterhin in Risikostufe I einstufen.

Impfquote bei den Schülern

Österreichweit sind Zwischen 22 Prozent (Zwölfjährige) und 60 Prozent (18-Jährige und älter) der Schüler vollimmunisiert, also doppelt geimpft bzw. genesen und einmal geimpft. Die Impfquote steigt mit dem Alter an, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Unterschiede gibt es laut Statistik Austria nach dem jeweiligen Schultyp. Am höchsten ist die Impfquote bei den Schülern an den AHS-Oberstufen mit 61 Prozent, gefolgt von den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) mit 54 Prozent, Berufsschulen (49 Prozent) und berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) mit 38 Prozent. Erwartungsgemäß darunter liegen AHS-Unterstufen (37 Prozent), Sonderschulen (29 Prozent) und Mittelschulen (20 Prozent): In diese drei Schulformen gehen auch Kinder unter zwölf Jahren, für die noch keine Impfung zugelassen ist.

Insgesamt beträgt die Impfquote bei Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren 43 Prozent. Am höchsten ist sie im Burgenland (54 Prozent), Niederösterreich (51 Prozent) und Wien (47 Prozent). Praktisch im Österreichschnitt liegen die Steiermark, Tirol und Vorarlberg, deutlich darunter Salzburg (37 Prozent), Oberösterreich (36 Prozent) und Kärnten (34 Prozent).

(red)

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