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80-Jähriger aus giftigem Rauch befreit

Ein technischer Defekt des Fernsehers hat einem 80-jährigen Götzner gestern fast das Leben gekostet. Retter holen den Mann aus dem giftigen Rauch.  |

„Der 80-Jährige hat eine schwere Rauchgasvergiftung und Verbrennungen erlitten, sein Zustand ist sehr ernst“, hieß es von Seiten der Polizei. Schlaganfall Die Tochter hatte ihren Vater, der vor einiger Zeit einen Schlaganfall erlitten hatte und seitdem halbseitig gelähmt ist. kurz zuvor noch besucht, alles war in Ordnung. „Die Tochter ging dann gegen 13 Uhr nach Hause, der 80-Jährige saß in seinem Stuhl vor dem Fernseher“, so Walter Summer von der Polizei Götzis. Dann fing nach ersten Erkenntnissen der Fernseher des Pensionisten auf Grund eines technischen Defekts plötzlich Feuer. Der gehunfähige Mann konnte sich nicht selber helfen und atmete die giftigen Dämpfe ein. „Der Mann saß nur etwa zwei Meter von der Brandquelle entfernt“, so Summer. Fenster eingeschlagen Die Mitarbeitern eines mobilen Hilfdienstes kam gegen 14 Uhr zum Haus, öffnete die Tür und wurde von dunklem Qualm überrascht. Sie alarmierte Gebhard Begle und Walter Mayr, Arbeiter des Bauhofs, die in unmittelbarer Nähe mit Arbeiten bei einem Kindergarten beschäftigt waren.

Wegen des dichten Rauches konnten die Helfer jedoch nicht durch die Eingangstür zum Verletzten gelangen: „Wir schlugen das Wohnzimmerfenster ein, stiegen hindurch und holten den Mann aus dem Haus heraus, dann legten wir ihn auf die Wiese und die Rettungskräfte trafen kurz darauf ein“, so Christoph Begle. Der Verletzte wurde zunächst mit dem Hubschrauber „C8“ ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht und dort zwischenbehandelt. „Es wurde jedoch festgestellt, dass der Kohlenmonoxidgehalt des Blutes durch die Rachgase äußerst hoch war, deshalb wurde der Patient zur Behandlung in eine Hochdruckkammer des Klinikums Murnau in Bayern geflogen“, teilte der zuständige Oberarzt der Feldkircher Intensivstation, Dr. Pfanner, mit.

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