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75 Jahre Festspiele: Proben gehen in die finale Phase

©VOL.AT/Mayer
Die Proben für die Festspiele gehen in die finale Phase. Michael Csar über Proben mit Maske und Herausforderungen in Coronazeiten.
Fotoprobe für "Rigoletto"
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Die Bregenzer Seebühne

"Wir freuen uns erstmal wahnsinnig, dass wir jetzt diesen Sommer wieder spielen dürfen", erklärt Michael Csar, künstlerischer Betriebsdirektor der Bregenzer Festspiele. Ihn freue auch, dass die Proben die letzten sechs Wochen so gut gelaufen seien. Die Herausforderung sei erstmal gewesen, die Künstler aus aller Welt her und in die Proben zu bekommen. 15 Monate lang herrschte Stilstand bei den Produktionen - von Technik über Bühnenbild bis Darsteller. Auch Clown Rigoletto erwachte erst kürzlich aus einem langen Schlaf. "Das hat in den ersten ein zwei Wochen natürlich zu einer großen Anspannung geführt und auch Nervosität", gibt Csar zu verstehen. Es sei aber wie beim Fahrrad fahren: "Dass man merkt, man kann's noch", meint er.

Neue und alte Gesichter

Die Proben sind nun mehr oder weniger abgeschlossen: "Wir sind jetzt bei der Generalprobe und eröffnen am Mittwoch endlich die Festspiele, auf die wir uns sei vielen vielen Monaten freuen", so Csar gegenüber VOL.AT. Ob man fit für die Premiere sei? "Absolut", meint er. "Es sind einige Sänger und Sängerinnen, die zurückgekehrt sind von 2019, wir haben aber auch viele neue." Die Maskenpflicht sie besonders für die Sänger eine große Herausforderung. Daher habe man evaluiert, wo sie Sinn mache: "Man muss unterscheiden zwischen Proben, wo 60 Leute auf engstem Raum zusammen singen und zwei Sängern, die auf einer riesigen Seebühne zusammen singen", verdeutlicht er.

Vier Rigolettos und drei Gildas

Auch für den Fall eines Covid-Falles bei den Darstellern ist man gut vorbereitet. In Bregenz habe man den Vorteil, dass man alle Rollen auf der Seebühne mehrfach besetzt habe - allein schon aufgrund der Herausforderung des Spiels auf dem See. "Insofern haben wir dieses Jahr sogar nochmal mehr", meint Csar. So gibt es etwa vier Rigolettos, drei Herzöge von Mantua und drei Gildas. Alle andren Partien sind zweifach besetzt. "Wir sind da gut aufgestellt, um im Falle eines Ausfalles - egal ob Covid-bedingt oder anderweitig bedingt - reagieren zu können", versichert der künstlerische Betriebsdirektor.

(VOL.AT)

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