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70.000 Watt fürs Christkind

Für die einen mag es purer Kitsch sein. Andere wiederum geraten regelrecht ins Schwärmen. Faktum ist, dass das hell erleuchtete Eigenheim wie jenes an der Ortseinfahrt nach Rankweil keine(n) kalt lässt.

Autofahrer steigen beim Anblick des mit Leuchtgirlanden geschmückten Hauses auf die Bremse und Schulkinder stehen mit strahlenden ­Augen vor dem hell erleuchteten Wohnhaus im Reitweg 1a in Rankweil.

Eigene Lichtkreationen

„Solange die Menschen eine Freude daran haben, schmücke ich weiterhin mein Haus in der Weihnachtszeit”, erklärt Elmar Wieland als „Schöpfer” der Lichtinstallationen und Besitzer des Eigenheimes. Begonnen habe alles vor rund fünfzehn Jahren, erzählt der gelernte Konditor und Koch. „Damals wurden wir zur Weihnachtszeit Opfer eines Einbruchs. In der Hoffnung, dass Lichter am Haus künftig Einbrecher abschrecken würden, brachte ich Leuchten an.” Jahr für Jahr habe er in der Folge „die großteils selbst kreierten Installationen” ausgebaut.

Rund 7000 Glühbirnen

Jetzt zählt seine Weihnachtsbeleuchtung 7000 Glühbirnen. Und lässt sein Wohnhaus mit geschätzten 70.000 Watt täglich zwischen 16.45 und 24 Uhr sowie von 6 bis 7.30 Uhr morgens weithin sichtbar erstrahlen. Mit dem Energieverbrauch („Der Stromzähler läuft deutlich schneller wenn die Anlage sich einschaltet”) kann Wieland, der jetzt seine Brötchen in der Käseabteilung der Vorarlberg Milch verdient, offenbar leben.

 

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