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7 Jahre Landesrat – Johannes Rauch zieht Bilanz

Rauch zieht Bilanz.
Rauch zieht Bilanz. ©APA
Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Beschluss der Energieautonomie+, Einrichten neuer Natura-2000-Gebiete und vieles mehr.

"In den vergangenen Jahren sind uns wichtige Schritte für den Umwelt- und Klimaschutz in Vorarlberg gelungen", zieht der scheidende Vorarlberger Umwelt- und Mobilitätslandesrat Johannes Rauch eine positive Bilanz seiner Amtszeit. "Ich glaube und hoffe, ich konnte meinen Beitrag leisten, Vorarlberg als wunderschönes Land in seiner Lebensqualität zu erhalten."

Der Beschluss der Energieautonomie+ werde Vorarlberg auf dem Weg zur Klimaneutralität entscheidend voranbringen, ist Rauch zuversichtlich. Im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes sei etwa die Einrichtung neuer Natura-2000-Gebiete und die Installation eines Regionsmanagements Europaschutzgebiete gelungen.

Dank

Rauch bedankte sich ausdrücklich bei Landeshauptmann Markus Wallner, "der 2014 den Mut zu einer schwarz-grünen Koalition hatte. Ich denke, der Erfolg dieser Regierungskonstellation spricht für sich." Er dankte auch den Kolleginnen und Kollegen in der Vorarlberger Landesregierung "für die – trotz mancher Konflikte – sehr wertschätzende Zusammenarbeit“ sowie den Abgeordneten des Landtags "für all die Diskussionen, Konflikte und Beschlüsse", von denen ein erklecklicher Teil einstimmig erfolgte.

Rauch hob besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "seiner" Fachabteilungen hervor, "deren präzise Arbeit das Fundament jeglichen Regierungshandeln, jeglicher politischen Entscheidung darstellt". Die MitarbeiterInnen seines Büros "haben mich mit ihrer fachlichen, strategischen und administrativen Expertise viele Fettnäpfchen vermeiden lassen", beonte der scheidende Landesrat.

Einen speziellen Dank richtete Rauch "an die Landtagsfraktion der Grünen, allen voran Daniel Zadra und Eva Hammerer, mit denen es eine Freude war, politische Gestaltungsarbeit zu vollbringen. Doch aus tiefstem Herzen bedanke ich mich bei meiner langjährigen Freundin und Kollegin Katharina Wiesflecker, deren Weisheit mir fehlen wird. Ich hoffe, sie hebt auch in Zukunft ab, wenn ich anrufe."

Neues Amt in Wien

Dem designierten stehen gewaltige politische Herausforderungen bevor. "Vordringlich müssen wir uns auf mögliche neue Wellen des Coronavirus im Herbst und Winter vorbereiten", betont Rauch. Die Situation der Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich – Stichwort Pflegereform – erfordert dringendes Handeln. Auch Verbesserungen im Konsumentenschutz und im Tierschutz stehen auf der Agenda des neuen Ministers. "Als Bundesminister für Soziales ist meine zentrale Aufgabe, darauf zu schauen, dass nicht dauerhaft von gesellschaftlicher Teilhabe abgehängt wird, wer aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit oder anderen Problemen über kürzere oder längere Zeit ausfällt."

"Ich bin nicht so vermessen zu behaupten, dass ich genau wüsste, welche Herausforderungen vor mir liegen. Aber da ich nun doch schon einige Jahre in der Politik bin, habe ich zumindest eine ungefähre Vorstellung von der Dimension der Aufgaben, die auf mich warten", meint Rauch.

(VOL.AT)

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