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7.216 Lehrlinge sind in Ausbildung

Mit 7.216 Lehrlingen verzeichnete Vorarlberg Ende vergangenen Jahres nach 2001 (7.233 Lehrlinge) die zweithöchste Zahl an Auszubildenden in den vergangenen zehn Jahren.

Die größten Zuwächse gab es im Tourismus (+7,4 Prozent), in der Industrie (+2,3 Prozent), in der Informations- und Consulting-Branche (+1,8 Prozent) sowie in Handwerk und Gewerbe (+0,8 Prozent), meldete die Wirtschaftskammer Vorarlberg am Wochenende.

Der Anteil der Schüler im 9. Schuljahr, die sich für eine Lehre entschieden haben, ist nach 1996 und 1999 wieder unter die 50 Prozent-Marke gefallen. Doch mit 48,3 Prozent aller Schüler im 9. Schuljahr, die sich 2003 für eine Lehre entschieden haben, liege Vorarlberg, so die Wirtschaftskammer, nach wie vor im österreichischen Spitzenfeld.

Eine Auswertung der Schulbildung der Lehrlinge ergab, dass der Anteil der Jugendlichen, die eine Hauptschule besucht haben, um 3,4 Prozent zugenommen hat. Zuwächse waren auch bei Schülern aus Allgemein- und Berufsbildenden höheren Schulen zu verzeichnen, während der Anteil der Schüler von Berufsbildenden mittleren Schulen, die sich für eine Lehre entschieden haben, im Vergleich zu 2002 um 4,3 Prozent zurückgegangen ist.

Obwohl in Vorarlberg mehr als 150 Lehrberufe ausgebildet werden, konzentrierten sich vor allem Mädchen nach wie vor auf einige wenige Lehrberufe, bedauerte die Wirtschaftskammer. Mehr als die Hälfte der weiblichen Lehrlinge sind in den drei Lehrberufen Einzelhandel, Friseur und Perückenmacher sowie Bürokauffrau ausgebildet worden.

Wesentlich breiter sei die Streuung dagegen bei den männlichen Jugendlichen, wo sich 43 Prozent auf die zehn beliebtesten Lehrberufe aufteilen. Als sehr erfreulich wertet die Wirtschaftskammer den Umstand, dass der Anteil der weiblichen Jugendlichen in Männerberufen nach einer starken Steigerung 2002 im vergangenen Jahr noch einmal erhöht werden konnte.

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