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62 tödliche Unfälle auf Österreichs Autobahnen

2012 sind laut Asfinag auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bisher 62 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen, fast gleich wenige wie 2011. Der historisch tiefe Stand von 59 Verkehrstoten konnte damit nahezu gehalten werden. "Dieser Trend ist positiv und zeigt, dass die Anstrengungen und Investitionen für mehr Verkehrssicherheit gegriffen haben", sagte Verkehrsministerin Bures.


Ein Großteil der Unfälle ist auf Unachtsamkeit und auch auf Fahrlässigkeit zurückzuführen. So waren neun der Unfallopfer nicht angeschnallt und zwei sogar stark alkoholisiert. 39 Prozent sind laut Asfinag-Aussendung sogenannte Alleinunfälle, also ohne Beteiligung eines anderen Verkehrsteilnehmers, 42 Prozent der tödlichen Unglücke hingegen Auffahrunfälle. Auffallend oft fuhren im Vorjahr auch Lkw auf stehende Fahrzeuge auf, teilweise passierte das sogar auf Pannenstreifen. Zum zweiten Mal nach 2011 wurde kein Verkehrsteilnehmer durch einen Geisterfahrer getötet.

Autobahnen und Schnellstraßen machen nur zwei Prozent aller Straßen in Österreich aus, bewältigen aber 40 Prozent des Verkehrsaufkommens. Der Anteil an den Unfällen macht fünf Prozent aus. Fast 500 Millionen Euro stehen 2013 für Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zur Verfügung. “Das alles nützt aber nichts, wenn die Verkehrsteilnehmer unaufmerksam sind, sich nicht anschnallen, den Kindersitz ‘vergessen’ oder sich alkoholisiert ans Steuer setzen”, betonten die Asfinag-Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl.

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